Technologie: Auf diesen sechs Start-ups ruhen die deutschen Hoffnungen im Quantencomputing
Die Bundesregierung will die Aktivitäten von Forschung und Unternehmen in Deutschland bündeln.
Foto: mauritius images / Kittipong Jirasukhanont / AlamyDüsseldorf. Deutschland hinkt bei der Entwicklung eines Quantencomputers hinterher. Während die USA und China bereits über eigene Quantenrechner verfügen, wird hierzulande zwar viel geforscht, aber wenig entwickelt. Um das zu ändern, plant die Bundesregierung, im Rahmen der „Roadmap Quantencomputing“ die Quantenaktivitäten von Forschung und Unternehmen zu bündeln und mit mehr als zwei Milliarden Euro zu fördern.
Ziel ist die Entwicklung zweier Quantencomputer „made in Germany“ bis 2025. Dabei soll den innovativen Ansätzen von Start-ups eine „wesentliche Bedeutung zukommen“, wie die Bundesregierung jüngst in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP betonte. Die Regierung wolle den zügigen Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung sicherstellen.
Sechs deutsche Quanten-Start-ups fördert die Bundesregierung in diesem Zusammenhang. Sie entwickeln wesentliche Komponenten oder Algorithmen, die für den Bau und den Betrieb eines Quantencomputers benötigt werden.
Klar ist: Ein Unternehmen allein ist nicht in der Lage, alle Kompetenzen zu bündeln, die es für die Entwicklung eines Quantencomputers braucht. Die Rechner sind auf teils seltene Komponenten angewiesen und auf komplizierte Algorithmen.