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  3. Jobinterview bei Google: Diesen Satz will die Personalerin Jess Penkhues nicht mehr hören

Serie: „Was Personaler fragen“Google-Recruiterin erklärt, was sie bei Job-Interviews nicht mehr hören mag

Jess Penkhues spricht jedes Jahr mit mehr als 500 Bewerbern. Welche Fragen sie gerne stellt und welche Antwort sie nachhaltig beeindruckt hat.Lazar Backovic 27.12.2021 - 13:23 Uhr Artikel anhören

Storytelling als Schlüssel für ein gelungenes Bewerbungsgespräch.

Foto: Google Deutschland

Düsseldorf. Bei Google arbeiten – das ist für viele ein Karrieretraum. Das Gute: Der IT-Riese sucht auch in Deutschland derzeit Verstärkung, etwa in dem Bereich „Engineering & Sales“. Darunter fallen Vertriebsexperten für die Cloud, zu denen unter anderem sogenannte Customer-Engineers zählen. Sie gelten als Bindeglied zwischen Vertrieb beziehungsweise Kunde und den internen Entwicklungsteams bei Google.

Aber auch frische UX-Designer, Produktmanager und Programmierer sucht das Silicon-Valley-Unternehmen. Jess Penkhues ist Tech-Recruiterin bei Google in München und spricht jede Woche mit zehn bis 15 Kandidaten. Neben den Eckdaten aus dem Lebenslauf kommt es für die 36-Jährige im Gespräch vor allem auf zwei Punkte an:

  • Die Motivation: Also die Frage: „Warum interessieren Sie sich als Bewerber für Google?“ Vor allem eine Antwort kann Penkhues auf diese Frage nicht mehr hören – ihr Rat fürs Vorstellungsgespräch: „Die Antworten sollten authentisch sein und weniger in die Richtung gehen von: 'Jeder will doch bei Google arbeiten, also will ich das auch.'“
  • Das Produktverständnis: Dieses klopft Penkhues gerne mit der Frage ab: „Welches Google-Produkt benutzen Sie am meisten oder liebsten - und was würden Sie daran verbessern?“

Gerade die Antworten auf die zweite Frage zeigten Penkhues, wie tief sich ein Kandidat im Google-Kosmos auskenne und auf welches Wissen ein Bewerber zurückgreifen kann, um Google als Unternehmen weiter voranzubringen.

Vorstellungsgespräch bei Google: Diese Antwort blieb in Erinnerung

Eine Bewerberin blieb der Recruiterin nachhaltig positiv in Erinnerung, als sie im Gespräch erwähnte, dass sie vor vielen Jahren einen Vortrag eines Google-Managers zu einem Google-Produkt gesehen hatte. „Die Zukunftsvision und das Produkt haben sie so begeistert, dass sie mit dem Programmieren anfing – mit dem Ziel, sich irgendwann bei Google erfolgreich zu bewerben.“

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