Elektroauto-Hersteller: Elon Musk muss noch zehn Millionen Tesla-Aktien verkaufen – was das für den Kurs bedeutet
Wird der Tesla-Chef Aktien des eigenen Unternehmens weiterhin am freien Markt verkaufen?
Foto: ReutersDüsseldorf. Für Tesla-Aktionäre war die vergangene Woche teuer: Die Aktie des E-Autobauers verlor 15 Prozent, der Kurs gab von 1222 auf 1033 Dollar nach. Es war der größte Wochenverlust des Jahres. Am Montag verlor die Aktie im frühen Handel weitere 2,5 Prozent.
Mitverantwortlich für den Kursverfall ist scheinbar Tesla-Chef Elon Musk. Er verkaufte in der vergangenen Woche nach Angaben der US-Börsenaufsicht SEC 6,36 Millionen Tesla-Aktien im Wert von 6,9 Milliarden Dollar.
Diese Verkäufe könnten noch weitergehen. Bei einer Umfrage Musks beim Kurznachrichtendienst Twitter stimmte die Mehrheit seiner Follower dafür, dass er zehn Prozent seiner Tesla-Anteile verkaufen soll. Um das zu erreichen, müsste Musk Berechnungen des Finanzdienstes Refinitiv zufolge noch rund zehn Millionen Papiere losschlagen. Einen Zeitplan dafür gibt es nicht.
Wird der Kursverfall der Tesla-Aktie also weitergehen? Und sind die Aktienverkäufe von Musk wirklich der Grund für die jüngsten Kursbewegungen? Das Handelsblatt hat nachgerechnet und diesen Fall mit anderen verglichen. Entscheidend ist zunächst, wie Musk seine Anteile verkauft. Dafür hat er zwei Möglichkeiten: