Start-up-Investor des Jahres: Christian Miele: Tauschbörse für Fußballkarten als Geschäft des Jahres
Neben seinem beruflichen Erfolg macht ihn sein politisches und gesellschaftliches Engagement zum Start-up-Investor des Jahres.
Foto: HandelsblattWenn Christian Miele spricht, dann hört inzwischen nicht nur die deutsche Start-up-Welt zu. Sein facettenreiches Engagement hebt den Wagniskapitalinvestor von anderen im Markt ab. Über die letzten Jahre hat sich Miele als eine der führenden Aufbruchsstimmen der deutschen Politik und Wirtschaft etabliert.
Unternehmertum hat Christian Miele bereits von klein auf erfahren. Der Sprössling des mehr als 100 Jahre alten deutschen Familienunternehmens Miele, das weltweit nachgefragte Haushalts- und Gewerbegeräte produziert, studierte Wirtschaft und begann seine Karriere bei Bertelsmann und Rocket Internet. Danach folgte eine eigene Gründung: TodayTickets, eine Plattform für den digitalen Verkauf von Event-Tickets, die nach wenigen Jahren von einem spanischen Wettbewerber übernommen wurde.
Schon früh zeigt sich, dass Miele Unternehmertum breiter definiert und sich auch für den Aufbau eines enger vernetzten Ökosystems engagiert. 2011 wurde er Mitinitiator des „Builder’s Network“ – einer privaten Gemeinschaft von Gründerinnen und Gründern sowie Investorinnen und Investoren, die sich in digitalen Kanälen offen über Probleme austauschen und gegenseitig Hilfe anbieten. Heute ist das Builder’s Network eines der zentralen Foren für Gründerinnen und Gründer in Europa.