Research-Erkenntnisse: Zehn Thesen von JP Morgan für die Zukunft der Kapitalmärkte
Die US-Großbank hat eine der größten Researchabteilungen weltweit.
Foto: ReutersFrankfurt. Die US-Großbank JP Morgan hat die Erkenntnisse ihres gesamten Research-Apparats in Thesen zusammengefasst, die gerade für langfristig orientierte Anleger interessant sind. Ganz kurz könnte man die Aussagen auf die Zeile bringen: Aktien bleiben die richtige Wahl für den Kern des Depots.
Man könnte auch sagen: Vieles geht so weiter wie bisher. Doch der Blick auf die Details lohnt.
These 1: Die höhere Inflation ist so gewollt und wird uns noch länger begleiten.
Die Großbank beziffert die globale Inflation auf zuletzt 5,9 Prozent und rechnet damit, dass sie längerfristig rund einen halben Prozentpunkt höher liegen wird als vor der Coronapandemie. Die USA sieht sie dabei vornan, China eher als schwächer. Sie empfiehlt Industriemetalle als Inflationsschutz und rät von Energie, Edelmetallen und Immobilien nach bisherigen Erfahrungen eher ab. Die höhere Inflation werde in den kommenden fünf bis zehn Jahren von höheren laufenden realen Renditen (nach Abzug der Inflation gerechnet) und höheren Risikoabschlägen bei den Kursen begleitet.