Pandemiebekämpfung: „Es wird am Ende nicht reichen“: Warum PCR-Tests jetzt knapp werden
Durch die steigenden Fallzahlen schwinden die Testkapazitäten.
Foto: dpa/Monika SkolimowskaBerlin. Im Kanzleramt haben sie das Problem kommen sehen, aber ein Rezept gegen die drohenden PCR-Engpässe gibt es auch nicht. Dort wird eingeräumt, dass man für die neuen Quarantäneregeln wegen der PCR-Engpässe bewusst Freitestungen nach sieben Tagen mit den unsicheren Schnelltests erlaubt hat – nur das Personal von Kliniken und Heimen kann sich ausschließlich per PCR-Test freitesten. Weil es mit besonders vulnerablen Gruppen arbeitet.
Nun schlagen die Labore Alarm und für viele Bürger könnte sich die Unsicherheit über eine Infektion verstärken. Bisher gibt es bundesweit Kapazitäten für 2,4 Millionen PCR-Tests in der Woche, vielerorts scheint trotz der Omikron-Erkenntnisse in anderen Ländern nicht frühzeitig Vorsorge für eine Ausweitung getroffen worden sein. Es steht vielmehr eine Rationierung bevor. Denn nur PCR-Tests stellen verlässlich fest, ob eine Infektion mit der hochansteckenden Omikron-Variante vorliegt.
Der Leiter des Krisenstabs im Kanzleramt, General Carsten Breuer, sagte der „Süddeutschen Zeitung“: „Sobald es irgendwo eng wird, muss ich priorisieren. Da haben Beschäftigte in der kritischen Infrastruktur Vorrang“.