Bürokultur: Dieser Manager empfiehlt: Schafft alle Standardmeetings ab!
Der CEO und Co-Gründer der Messaging-App Rock hat alle regulären Meetings abgeschafft.
Foto: RockDüsseldorf. Strategiemeetings, Telefonkonferenzen, Zoom-Calls – im Schnitt verbringen deutsche Büroangestellte 16,5 Stunden pro Monat in Besprechungen. Auf dieses Ergebnis kommt eine Studie, die sich die Meetingkultur noch vor der Coronapandemie angeschaut hat.
Die Zeit, die Angestellte in Meetings verbringen, hat sich in Zeiten von Homeoffice nicht unbedingt verbessert. Es sind eher noch mehr digitale Verpflichtungen dazugekommen: sei es das Online-Kaffeetrinken mit der Kollegin oder das virtuelle Familientreffen.
Dabei werden Videokonferenzen und hybride Meetings noch als deutlich anstrengender empfunden als „reale“ Besprechungen, wie eine Studie der Stanford University zeigt.
Forscherinnen und Forscher fanden heraus, dass insgesamt 13,8 Prozent der Frauen und 5,5 Prozent der Männer sich nach Zoom-Anrufen „sehr“ bis „extrem“ erschöpft fühlen. Dieses Gefühl der Erschöpfung nach einem Tag mit zahlreichen aufeinanderfolgenden Onlinemeetings nennt sich „Zoom-Müdigkeit“.
Kenzo Fong, CEO und Co-Gründer der Messaging-App Rock, hat eine einfache Lösung für all die zuvor genannten Probleme entwickelt. „Sagen Sie die meisten Ihrer wöchentlichen Meetings ab“, erklärt er in einem Beitrag auf dem Online-Blog „Fast Company“. „Es klingt zwar unmöglich oder zu schön, um wahr zu sein“, so Fong, sein Unternehmen würde mit den neuen Regelungen bisher allerdings gut fahren.