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Nikkei, Topix & CoAsien-Börsen schwächer – China-Daten belasten

Die asiatischen Märkte reagieren auf die schwachen Vorgaben der Wall Street. Zudem belasten enttäuschende Konjunkturdaten aus China. 31.03.2022 - 09:16 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Asiatische Anleger zogen sich am Donnerstag zurück.

Foto: AP

Frankfurt, Tokio. Im Sog einer schwächeren Wall Street und trüber Konjunkturdaten aus China haben die asiatischen Börsen am Donnerstag nachgegeben. „An den US-Märkten, von denen wir uns leiten lassen, spiegeln die Verkäufe eine anhaltende Einschätzung der Inflationsgefahren und der Maßnahmen der Fed wider“, sagte Rob Carnell, Chefökonom bei ING in Singapur.

In Tokio fiel der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,7 Prozent auf 27.821 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,1 Prozent.

Die Börse in Shanghai notierte 0,3 Prozent tiefer. „Aber der Markt scheint insgesamt stabil zu sein, denn trotz starker Gewinne in diesem Monat sehe ich keinen aggressiven Ausverkauf für Gewinnmitnahmen“, sagte Ikuo Mitsui, Fondsmanager bei Aizawa Securities mit Blick.

Im Monat März hat der Nikkei-Index rund 5,5 Prozent zugelegt und seinen größten Anstieg seit November 2020 verbucht. Auf das Quartal gesehen verzeichnete das Börsenbarometer mit einem Minus von 2,8 Prozent indes den größten Verlust seit zwei Jahren.

Die Stimmung im Autosektor hellten Toyota und Honda etwas auf. Beide Hersteller haben im Februar ihre globale Autoproduktion nach oben gefahren. Die Aktien lagen je rund 0,2 Prozent höher.

In China trübte eine geschrumpfte Industrietätigkeit des Landes das Bild, da die Wirtschaft durch die strengen Coronavirus-Kontrollen erneut unter Druck geraten war. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe fiel im März auf 49,5 von 50,2 im Februar. Der Wert liegt damit unter der Marke von 50 Punkten, die auf monatlicher Basis Schrumpfung von Wachstum trennt.

Auch das Wachstum im Dienstleistungssektor geriet ins Stocken. „Bisher haben die Märkte die Schwere der Situation in China unterschätzt, weil es schwierig ist, sie vollständig in Einklang zu bringen und zu verstehen“, sagten Nomura-Analysten in einer Mitteilung. „In den nächsten Monaten erwarten wir, dass globale Anleger diese Schocks in ihren Bewertungen verschiedener Anlageklassen besser widerspiegeln werden.“

rtr
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