Ukraine-Krieg: Attacken auf Benzinvorräte: Immer mehr Explosionen auf russischem Territorium
150 Kilometer von der ukrainisch-russischen Grenze entfernt gerieten Anfang April diese Tanklager in Brand: Russland wirft der Ukraine vor, sie angegriffen zu haben.
Foto: via REUTERSBerlin. Die südrussische Stadt Belgorod unweit der Grenze zur Ukraine wurde in der Nacht zu Montag von zwei schweren Explosionen erschüttert. Bislang gebe es keine Berichte über Schäden oder Opfer, sagte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow laut der russischen Staatsagentur Tass. Allerdings gebe es Berichte in sozialen Medien über Blitze am Himmel.
Auf Twitter wurden Videoaufnahmen und Berichte über angebliche ukrainische Drohnen über Belgorod und den Einsatz der regionalen Flugabwehr verbreitet, deren Echtheit zunächst nicht unabhängig bestätigt werden konnte.
Bereits am frühen Samstagmorgen sollen zwei Raketen in ein Benzinlager in der westrussischen Provinz Belgorod eingeschlagen sein. Abgeschossen von einem Flugzeug, das zuvor in russisches Hoheitsgebiet eingedrungen sei. So teilte es der Gouverneur von Belgorod, Alexander Bogomas, auf Telegram mit, allerdings ohne Belege zu liefern.
Dieser Vorfall ist Teil einer Reihe von bisher unaufgeklärten Bränden russischer Treibstoffreserven – und könnte die Folge ukrainischer Ankündigungen sein, sich nun mit Angriffen auf russisches Territorium gegen die Invasoren im eigenen Land zu wehren.