Vorstellungsgespräch: Wie Sie bei der Selbstpräsentation glänzen können
Der erste Eindruck und eine gute Selbstpräsentation zählen beim Bewerbungsgespräch.
Foto: Westend61/Getty ImagesDüsseldorf. „Stellen Sie sich doch bitte mal kurz selbst vor.“ Wer nun im Bewerbungsgespräch seinen Werdegang chronologisch referiert, hat verloren. Wertvolle Zeit, noch schlimmer aber „die Chance, das Gegenüber auf Anhieb zu überzeugen, ein exzellenter Kandidat für den Job zu sein“, sagt Jürn-F. Konitzer. Er muss es wissen. Der CEO-Trainer aus Düsseldorf hat mehr als 400 Führungskräfte bei der beruflichen Neuorientierung begleitet.
Er sagt: „Sie haben maximal zwei Minuten. Für mehr reichen Geduld und Konzentration des Gegenübers in der Regel nicht. Da muss die Vorstellung sitzen.“ Was dabei unbedingt rüberkommen muss, fasst Konitzer so zusammen: „Das bin ich, das kann ich, das will ich.“
Bewerber müssen genau die Fakten über sich präsentieren, die beim Gegenüber den Eindruck erwecken: „Genau denjenigen oder diejenige brauche ich, um mein Problem zu lösen.“ Die wahre Kunst besteht dann darin, dem Gesprächspartner außerdem noch sympathisch zu sein, idealerweise ein Zugehörigkeitsgefühl zu erzeugen. So klappt’s im Bewerbungsgespräch – in nur zwei Minuten.