Remote Hiring: Diese HR-Managerin arbeitet mit 1400 Mitarbeitern komplett remote – was Unternehmer von ihr lernen können
Durch den Umstieg auf Arbeit auf Distanz hat die Personalmanagerin von Deel viel gelernt.
Foto: DeelDüsseldorf. Casey Bailey spricht von einem Rekord: „Ich bin mit 138 neuen Slack-Nachrichten aufgewacht“, sagt die 42-Jährige. Im Normalfall seien es um die 80. So viele Direktnachrichten gehören zum Arbeitsalltag einer Managerin, die mit niemandem ein Büro teilt – und manchmal sind es eben noch mehr.
Die Personalchefin des Tech-Unternehmens Deel arbeitet im US-Bundesstaat Utah, ihre Teammitglieder sitzen in New York, Tel Aviv, London oder auf den Fidschi-Inseln. Das Unternehmen ist dezentral organisiert, es bringt Angestellte in rund 90 Ländern zusammen. Und es hilft bei der Dezentralisierung: Deel bietet Software für Gehaltsabrechnung und Compliance, damit Firmen weltweit neue Mitarbeitende einstellen können.
Seit Bailey Ende 2021 zu Deel kam, ist die Zahl der Angestellten von rund 550 auf etwa 1400 gestiegen. Ihr HR-Team bestand zunächst aus fünf Leuten, jetzt sind es 52. Ihre Erfahrungswerte im Personalmanagement im Remote-Betrieb sind entsprechend groß. Ihre sieben wichtigsten Erkenntnisse:
1. Tipp: Kommunizieren Sie klare Erwartungen an sich und Ihr Team
„Sie müssen sich selbst disziplinieren“, ist ein Tipp von Casey Bailey. „Viele Mitarbeitende wenden sich an mich, wenn sie Probleme haben. Ich möchte ihre Fragen klären und empathisch reagieren – aber ich muss auch meinen eigenen Zeitplan einhalten.“