Sportartikel: So bereitet sich der Skitouren-Spezialist Ortovox auf schneearme Winter vor
Das Unternehmen verstärkt seine Aktivitäten im Ausland und setzt auch mehr auf das Bergsteigen.
Foto: OrtovoxMünchen. In der Pandemie haben viele Menschen den Skitourensport für sich entdeckt. Als die Lifte stillstanden, stiegen in manchen Gebieten Tausende mit Fellen unter den Brettern die Hänge hinauf, um dann auf unpräparierten Pisten wieder ins Tal zu schwingen.
Der Trend hält an, auch jetzt, da die Lifte wieder in Betrieb sind. Zuletzt sorgte National-Torwart Manuel Neuer für Aufsehen, als er bei einer Skitour am Spitzingsee stürzte und sich den Unterschenkel brach.
Doch die Risiken, die es wie bei vielen Sportarten auch gibt, schrecken die Freizeitsportler nicht ab. Der Deutsche Alpenverein schätzt, dass es in Deutschland inzwischen mehr als eine halbe Million Skitourengeher gibt. Damit habe sich die Zahl der Aktiven in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. „Das ist ein Trend, der bleiben wird“, ist Ortovox-Chef Christian Schneidermeier überzeugt.
Die Firma ist Spezialist für Kleidung und Notfallausrüstung, die bei dem Sport verwendet wird. Die Umsätze dürften sich laut Branchenschätzungen in den vergangenen zehn Jahren auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag versiebenfacht haben.