Übersicht: Programme von Google Health
Google Health adressiert mit verschiedenen Programmen Ärzte, Patienten, Forscher und Regierungsbehörden.
Foto: ReutersKöln. Google entlässt weltweit rund 12.000 Mitarbeiter. Das teilte Google-CEO Sundar Pichai am vergangenen Freitag auf dem unternehmenseigenen Blog mit. In welchen Bereichen Mitarbeiter entlassen werden, wurde nicht bekannt gegeben.
Von der Kündigungswelle könnten aber auch Google-Health-Mitarbeiter betroffen sein. Bakul Patel, der als Senior Director für die globale Digital-Health-Strategie von Google Health zuständig ist, schrieb Anfang der Woche auf der Plattform LinkedIn: „Ich war schockiert, als ich hörte, dass vielen meiner Freunde und Kollegen gekündigt wurde.“
Google wollte gegenüber Handelsblatt Inside keine Angaben machen, ob Gesundheitsprojekte gekippt oder Mitarbeiter von Google Health gekündigt werden. Falls Projekte eingestellt werden, könnte dies jedoch auch Auswirkungen auf die deutsche Gesundheitswirtschaft haben. Denn Google ist mit Google Health in verschiedenen Gesundheitsfeldern aktiv, wie die folgende Übersicht zeigt.
Programme für Endnutzer
Google-Mitarbeiter forschen unter anderem an Anwendungen für Patienten. Ein Beispiel ist die Hautscreen-App DermAssist, mit der Menschen Fotos von auffälligen Hautstellen machen können. Google gleicht die Bilder mit einer Bilddatenbank ab. Bislang ist DermAssist noch in einem Entwicklungsstadium. Würde die App auf den Markt kommen, könnte sie aber das Geschäftsmodell von hierzulande aktiven Haut-Start-ups wie Online.Doctor oder Dermanostics verändern.