Galeria Karstadt Kaufhof: Worauf sich Galeria-Beschäftigte jetzt einstellen müssen
Der Gesamtbetriebsrat erwartet eine „harte und schmerzliche Zeit“ für die Mitarbeiter des Warenhausunternehmens.
Foto: dpaDüsseldorf, Essen. Die Zeit der Ungewissheit wird für die Mitarbeiter von Galeria Karstadt Kaufhof immer länger. Ursprünglich hatte das Management angekündigt, dass im Januar Klarheit herrscht, welche Filialen der Warenhauskette geschlossen werden – und damit auch, welche Arbeitsplätze wegfallen. Davon ist jetzt keine Rede mehr.
Immerhin ist jetzt festgelegt, welche Abfindung Mitarbeiter bekommen sollen, die das Unternehmen verlassen müssen. Im Interessenausgleich, den das Management und der Betriebsrat in der vergangenen Woche geschlossen haben, ist festgelegt, dass es zwei Monatsgehälter als Abfindung geben soll – maximal allerdings 7500 Euro. Das bestätigte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Jürgen Ettl dem Handelsblatt.
Und es wird viele Mitarbeiter treffen. Im Interessenausgleich ist von 81 Standorten die Rede, die Galeria nicht fortführen will. Den Kreisen zufolge soll dem Interessenausgleich eine entsprechende Liste anhängen. Sollten sich keine kurzfristigen Änderungen ergeben, verblieben nur 48 der noch 129 Häuser bei Galeria. Das Unternehmen verweist darauf, dass die Zahl der Filialen, die „im Fokus der Prüfung einer Schließung“ stehen, wie bereits erklärt reduziert werden konnte.