CEO-Wechsel bei Bayer: Diese fünf Herausforderungen warten auf den neuen Bayer-Chef
Auf den neuen Bayer-Chef warten große Herausforderungen.
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Der künftige Bayer-Chef Bill Anderson startet mit großen Vorschusslorbeeren seine Karriere bei dem Leverkusener Konzern. Am Tag nach der Ernennung des 56-Jährigen zum neuen CEO gab es neben Gratulationen von Konkurrenten gerade von den Investoren viel Lob für die Ernennung des Amerikaners, der vom Pharmakonzern Roche zu Bayer stoßen wird. Gut sechs Prozent Kursgewinn verzeichnet die Bayer-Aktie seit Mittwochabend.
„Es ist genau das richtige Signal, dass ein externer und dazu noch ausländischer CEO an die Bayer-Spitze rückt“, sagte Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), dem Handelsblatt.
„Bill Anderson hat die Chance, vollkommen unbelastet jeden Stein bei Bayer umdrehen zu können“, sagte er. „Er kann Veränderungen ohne gezogene Handbremse angehen, wie es bei einem internen Nachfolger der Fall gewesen wäre.“
Bayer: Hohe Erwartungen an Anderson
Selbst vom aktivistischen Investor Bluebell Capital, der jüngst bei Bayer eingestiegen ist, kamen wohlwollende Worte. „Bill scheint die richtigen Voraussetzungen für die Führung von Bayer zu haben“, sagte Marco Taricco, Gründer von Bluebell Capital, dem Handelsblatt.