Ukraine-Krieg: So hoch sind die Kosten für die Ukraine und den Rest der Welt
Mittlerweile haben zahlreiche Länder der Ukraine zugesagt, Kampfpanzer zu liefern, darunter Deutschland den Leopard-2, die USA den M1 Abrams und Großbritannien den Challenger 2.
Foto: APRiga, Düsseldorf. Zwölf Monate sind vergangen, seit Russland den groß angelegten Angriffskrieg gegen die Ukraine begann. Seither versuchen Expertinnen und Experten, die Kosten des Krieges und seiner Folgen für die Ukraine und für den Rest der Welt zu quantifizieren – angefangen bei den Tausenden Getöteten, den Menschen auf der Flucht und den Familien, die von Hunger bedroht sind.
Die Lage vieler Menschen in der Ukraine sei nach wie vor katastrophal, da zivile Ziele und Infrastruktur unerbittlich beschossen würden, erklärte jüngst UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths. Darüber hinaus ist die ukrainische Wirtschaft schwer getroffen.
Doch die Folgen des Krieges sind weit über die Landesgrenzen hinaus spürbar. Eine traurige Zwischenbilanz in zwölf Grafiken.
Getötete und verwundete Zivilisten im Ukraine-Krieg
Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) zählt Stand Mitte Februar rund 7200 getötete Zivilistinnen und Zivilisten, darunter mehr als 400 Kinder. Dazu kommen circa 11.760 Verletzte. Die Zahlen seien eine konservative Schätzung, in Wahrheit dürften sie noch höher sein.
Die meisten Toten und Verletzten gab es laut OHCHR durch Angriffe mit „Sprengstoffwaffen mit großflächiger Wirkung“, also etwa durch Raketen. Zuletzt hatte die russische Armee ihre Luftangriffe wieder verstärkt, die vorrangig auf die Energieinfrastruktur zielen. Selbst in weit westlich gelegenen Städten wie Lemberg (Lwiw) gab es Raketenalarm.