KI im Check: Wie gut können Algorithmen Geld anlegen?
Die neue Technologie ist auch in der Branche der Vermögensverwalter angekommen.
Foto: HandelsblattFrankfurt. Wenn sich mit neuen Technologien Geld verdienen lässt, dann setzten sie sich meist sehr schnell in der Finanzindustrie durch. Die Euphorie um die Software ChatGPT im Speziellen und Künstliche Intelligenz (KI) im Allgemeinen hat die Vermögensverwalter allerdings erst in Ansätzen erreicht.
Klassische Asset-Manager und Fintechs experimentieren zwar mit den neuen Möglichkeiten zur schnelleren und intelligenteren Datenverarbeitung, im anspruchsvollsten Fall mit selbst lernenden Systemen. Doch die Ergebnisse fallen sehr unterschiedlich aus.
Während einige Fonds bereits wieder schließen mussten, schaffte beispielsweise der „Tungsten Trycon AI Global Markets“ über die Jahresfrist einen Ertrag von 4,2 Prozent – während es an den Finanzmärkten deutlich abwärts ging. Das Handelsblatt stellt einige dieser Strategien vor.
Die KI-Modelle der Vermögensverwalter rücken jetzt in den Blick, denn der öffentliche Zugang zum intelligenten Sprachroboter ChatGPT der Firma Open AI hat dem Thema in den vergangenen Wochen eine neue Relevanz gegeben. „ChatGPT macht aus dem KI-Thema einen Super-Hype“, glaubt Anlagestratege Nico Baum von der Bank Berenberg. Günter Jäger, Gründer von Plexus Investments in Liechtenstein, spricht von einem „iPhone-Moment für Künstliche Intelligenz“.