Dividenden trotz Krise: Bei diesen Aktien profitieren Anleger 2023 am stärksten
Der Konzern hat 2022 eine extrem hohe Dividende gezahlt.
Frankfurt, Düsseldorf. Inflation, Zinsanstieg, Bankenkrise und Krieg zum Trotz: Aktionäre dürfen sich auch in diesem Jahr auf steigende Dividenden freuen. Der britische Vermögensverwalter Janus Henderson rechnet damit, dass Firmen weltweit 1,6 Billionen US-Dollar ausschütten – das würde den 2022 erzielten Rekordwert von 1,56 Billionen Dollar noch einmal übertreffen. Die Studie liegt dem Handelsblatt vor.
Michael Clarfeld, Fondsmanager des US-Aktienspezialisten Clearbridge, erklärt dazu: „Trotz der sich verschlechternden Konjunktur ist der Ausblick, was das Dividendenwachstum betrifft, positiv.“ Die Unternehmen verfügten über ein ausreichendes Polster, um die Dividenden trotz des nachlassenden oder sogar negativen Gewinnwachstums weiter zu erhöhen.
2022 stiegen die Gewinnausschüttungen in der Erholungsphase nach dem Coronaschock allerdings noch deutlich stärker. Der „Spielraum für Dividendenwachstum“ sei in diesem Jahr begrenzt, kommentiert Jane Shoemake, Aktienspezialistin bei Janus Henderson.
Dividenden-Aktien: Was Konzerne 2023 weltweit zahlen
Gerade bei Energieunternehmen ist sie skeptisch, ob diese ihre Ausschüttungen weiter anheben können. Dafür sieht sie Chancen in anderen Branchen und Ländern.
Das abgelaufene Jahr stand ganz im Zeichen der Energiekrise. Die steigenden Preise führten dazu, dass Öl- und Gasanbieter im Jahr Jahr 2022 ihre Dividenden im Schnitt um zwei Drittel erhöhten. Die höchsten Dividenden zahlten der Studie von Henderson zufolge mit Abstand Öl- und Gasanbieter wie Petrobras und Cnooc aus China.