Energie: Die USA erleben gleich einen doppelten Boom
Das Inflationsbekämpfungsgesetz sieht milliardenschwere Investitionen in den Klimaschutz vor, knüpft Subventionen und Steuergutschriften aber daran, dass Unternehmen US-Produkte verwenden oder selbst in den USA produzieren.
Foto: dpaNew York, Houston. Die USA sind mehr denn je zum Mittelpunkt der Energiewelt geworden. Das zeigt sich diese Woche auch bei der wichtigsten Öl- und Gaskonferenz der Welt, der Ceraweek. 7500 Menschen aus 80 Ländern sind in diesen Tagen in Houston in Texas, um auf der vom Finanzdienstleister S&P organisierten Tagung die Zukunft der Energiemärkte zu diskutieren.
Zur Ceraweek reisen die CEOs der Energiekonzerne Exxon, Chevron, BP, Eni und Shell ebenso an wie der Generalsekretär der Opec und die Energiemanager aus Kuwait, den Emiraten und Kasachstan. Angesichts der Energiekrise durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, sind Öl und Gas aus den USA wieder stark nachgefragt.
„Die USA sind ein großer Exporteur und werden weiter wachsen“, sagt auch Mike Wirth, der CEO von Chevron, auf der Tagung. „Die USA werden weiter eine wichtige Rolle spielen, Europa in dieser schwierigen Lage zu helfen.“ Gleichzeitig fließen Milliarden an Fördergeldern in grüne Stromerzeugung – Amerika, Land der unbegrenzten Energiemöglichkeiten.