Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Zittern um Geldpolitik der Fed lastet auf US-Börsen – Wall Street schließt im Minus
Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.
Foto: ReutersNew York. Die Unsicherheit angesichts der künftigen Geldpolitik der US-Notenbank Fed macht Anleger an der Wall Street nervös. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Mittwoch 0,2 Prozent tiefer auf 32.798 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte indes 0,4 Prozent auf 11.576 Punkte vor.
Der breit gefasste S&P 500 legte 0,1 Prozent auf 3992 Punkte zu. Die Fed hat nach Aussage ihres Chefs Jerome Powell noch keine Entscheidung hinsichtlich des Umfangs der wohl nächsten Zinsanhebung im März gefällt. Die Währungshüter würden dies erst tun, wenn sie die bis dahin noch erwarteten wichtigen Wirtschaftsdaten gesehen haben, sagte Powell bei seiner Anhörung im Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses.
Trotzdem sei Powell in seinen Reden der letzten beiden Tagen äußerst entschieden gewesen, sagte Peter Tuz, Manager beim Vermögensverwalter Chase Investment Counsel. "Er zerstörte die Hoffnungen, dass wir uns dem Zinsgipfel nähern.
Das Mantra 'Höher für länger' dürfte mit uns zumindest bis Ende der Woche bleiben. Arbeitsmarktdaten des privaten Anbieters ADP, die einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten am Freitag bieten, fielen unterdessen robuster als erwartet aus. Die Anleger fürchten, dass eine allzu starke Wirtschaft die Fed zu weiteren großen Zinsschritten bewegen könnte.