Steuererklärung: Diese Fehler kosten Ihren Steuerberater Zeit und Nerven
„In vielen Kanzleien geht es drunter und drüber.“
Foto: dpa Picture-Alliance / zerocreativesFrankfurt. Wer seine Steuererklärung nicht selbst anfertigen möchte, kann sich in einem Lohnsteuerhilfeverein oder bei einem Steuerberater Hilfe holen. Doch viele Kanzleien sind wegen der zunehmenden Komplexität des Steuerrechts und des Personalmangels überlastet.
Einen neuen Steuerberater zu finden kann deshalb schwierig sein. Und wer als Kunde zu viel Arbeit macht, muss sogar eine Kündigung fürchten.
„In vielen Kanzleien geht es drunter und drüber“, sagt Michael Wohlfart, der 2019 die Unternehmensberatung Kanzleibooster mitgegründet und sich auf Steuerkanzleien spezialisiert hat. „Die Arbeitsbelastung ist sehr hoch, und trotz Überstunden werden die Rückstände mitunter immer größer“, so Wohlfart. Um wirtschaftlich arbeiten zu können, müssten die Kanzleien sehr genau überlegen, welche Mandanten sie betreuen.
In einem gewissen Rahmen können Steuerberater bei erhöhtem Arbeitsaufwand ihre Gebühren anheben. Wenn das nicht hilft, bleibt im Extremfall nur die Kündigung.
Was die Berater besonders ärgert und was Mandanten vermeiden sollten, wenn sie ihre Steuererklärungen nicht selbst machen wollen. Ein Überblick.