Stahlhändler: Klöckner-Führung lehnt Übernahmeangebot von Großaktionär Loh ab
Der Stahlhändler rät seinen Aktionären von einer Annahme des Übernahmeangebots ab.
Foto: dpaDüsseldorf. Vorstand und Aufsichtsrat von Klöckner & Co (KlöCo) raten den Anteilseignern von der Annahme des Übernahmeangebots von Großaktionär Friedhelm Loh erwartungsgemäß ab. Der von dem hessischen Unternehmer gebotene Preis von 9,75 Euro je Aktie sei „aus finanzieller Sicht“ nicht angemessen, teilte der Duisburger Stahlhändler mit.
Er liege nur knapp über dem Durchschnittspreis der Aktie in den drei Monaten vor Abgabe der Offerte. Am Freitag notierten die KlöCo-Papiere mit 9,91 Euro sogar noch darüber.
Loh („Rittal"-Stahlschränke) kommt es bei dem Angebot nicht darauf an, möglichst viele Aktien einzusammeln oder gar die Mehrheit an KlöCo zu übernehmen. Er will damit nur freie Hand für eine weitere Aufstockung seiner Beteiligung gewinnen, ohne ein höheres Pflichtangebot abgeben zu müssen. Loh hält bisher 29,97 Prozent an KlöCo.