Rente: Mit dieser Planung klappt der Ruhestand ohne finanzielle Sorgen
Bestimmte Versicherungsprämien werden im Ruhestand nicht mehr fällig, so etwa die für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Gegebenenfalls kann das zweite Auto verschwinden, wenn man nicht mehr zum Arbeitsplatz pendeln muss.
Foto: Tetra images/Getty ImagesMünchen. Es gibt diese Prospekte von Finanzdienstleistern voll glücklicher Grauhaariger, die es geschafft haben: Sie sind finanziell sorgenfrei und genießen ihren Ruhestand. Nun können sie nachholen, wofür im Berufsleben entweder zu wenig Zeit oder zu wenig Geld da war.
Die Realität sieht oft anders aus. Mit dem Ruhestand kommt die Ernüchterung: Weil die Rente nicht so hoch ausfällt wie erhofft. Weil die private Vorsorge doch nicht so spitze lief. Oder weil das Leben ohne Arbeit nicht so süß ist wie erwartet. Um diese Schocks zu vermeiden ist es wichtig, bereits lange vor dem Ruhestand die richtigen Weichen zu stellen.
Wie das geschehen kann, hat das Handelsblatt aus Gesprächen mit Ruhestandsplanern, einer Psychologin und Versicherungsexperten zusammengetragen. Dabei geht es nicht nur um die richtige Geldanlage. Sondern auch darum, wie die Rente gestaltet werden kann, dass sie sicher ist und um die Frage, welche unvorhergesehenen Ausgaben im Ruhestand noch kommen können.
Daneben geht es auch um die Option, auch im Ruhestand zumindest stundenweise weiterzuarbeiten. So lässt sich der gewohnte Lebensstandard im Alter auch dann halten, wenn gesetzliche Rente plus private Vorsorge zusammen nicht ausreichen.