Immobilien: So planen Eigentümer Aufstockung oder Anbau für Wohnraum richtig
Bietet das Eigenheim ausreichend Platz, ist das ein Glücksfall – sonst kann ein Anbau oder eine Aufstockung helfen.
Foto: imago images/Westend61Wenn sich Lebensumstände und Familienverhältnisse ändern, wandeln sich die Anforderungen an das Eigenheim: Die neu gegründete Patchworkfamilie etwa braucht zwei zusätzliche Zimmer. Die Großeltern oder erwachsene Kinder und Enkel möchten ins Haus mit einziehen. Ein älterer Bewohner benötigt eine Pflegekraft in unmittelbarer Nähe. Viele bestehende Einfamilienhäuser lassen sich in solchen Fällen anpassen.
Mit dem Ausbau von Reserven im Dach oder im Untergeschoss ist es jedoch meist nicht getan. Wenn zusätzlicher Wohnraum oder gar eine eigenständige Wohneinheit benötigt wird, stellt die Erweiterung des Gebäudes durch eine Aufstockung oder einen Anbau oft eine gute Option dar. Besonders viel Gestaltungsspielraum haben Eigentümer von frei stehenden Gebäuden.
Den rechtlichen Rahmen dafür bildet vor allem der kommunale Bebauungsplan. Er regelt neben der Art der Gebäudenutzung auch die Anzahl der Vollgeschosse und viele weitere Details. Darüber hinaus müssen die Vorgaben der Landesbauordnung beachtet werden. Was müssen Interessenten also genau beachten? Das sind Punkte, die Eigentümer kennen sollten.