Apple: Welche deutschen Firmen für iPhone und Airpods liefern
In den Geräten des US-Konzerns steckt auch viel Technik aus Deutschland.
Foto: IMAGO/AFLODüsseldorf. Henkel ist in der Öffentlichkeit vor allem für sein Waschmittel Persil bekannt. Tatsächlich aber erwirtschaftet der Düsseldorfer Konzern mit 11,2 Milliarden Euro die Hälfte seines Umsatzes und rund 60 Prozent seines Gewinns mit Klebstoffen.
Apple führt Henkel in seiner Liste der wichtigsten Lieferanten auf. Dort werden mehr als 180 Firmen genannt, auf die 98 Prozent aller Ausgaben von Apple für Material, Herstellung und Zusammenbau der Produkte entfallen. Auf der Liste finden sich vier Firmen aus Deutschland.
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Ende Mai hat Apple erstmals seit Jahren wieder Informationen zu seinen Auftragnehmern in Europa genannt. Insgesamt arbeitet der US-Konzern mit 800 Firmen aus Deutschland zusammen. 2018 hatte die Zahl bei 767 gelegen. Zu den neuen Lieferanten zählt auch das Familienunternehmen Trumpf, das in Ulm kleine Laser für das iPhone baut.