Aktien kaufen: Bei diesen Dax-Unternehmen greifen Topmanager zu
Auch Vorstände und Aufsichtsräte handeln mit den Aktien der eigenen Unternehmen.
Foto: dpaFrankfurt. Der Mai war am deutschen Aktienmarkt kein Wonnemonat. Deutschlands Leitindex Dax stellte zwar zwischenzeitlich mit 16.331 Punkten ein neues Rekordhoch auf, verlor aber bis Monatsende unter dem Strich knapp 1,2 Prozent. Auch bei Deutschlands Vorständen war die Kauflaune mit Blick auf die Aktien der eigenen Unternehmen „nicht sonderlich ausgeprägt“, wie Olaf Stotz, Professor an der Privatuniversität Frankfurt School of Finance & Management, sagt.
Stotz wertet für das Handelsblatt jeden Monat die Handelsaktivitäten der Führungskräfte aus und berechnet so das Insiderbarometer. Er beobachtet, dass der Optimismus der Vorstände und Aufsichtsräte gesunken ist. Auffällig ist aber, dass im Mai Insider bei gleich drei Dax-Konzernen Aktien gekauft haben. Dass in der Liste der größten Insiderkäufe so viele Unternehmen aus dem deutschen Leitindex auftauchen, ist eher selten.
Im Mai war genau dies aber der Fall, und bei zwei Aktien waren die Transaktionen zudem antizyklisch. Das bedeutet: Die Insider griffen bei deutlich gefallenen Aktienkursen zu. Besonders auffällig war das bei der Commerzbank.