Gefragte Spezialisten: Wo man in Europa welche Technologietalente findet
In Europa gibt es viele gesuchte Experten. Eine neue Karte zeigt, wo sie zuhause sind.
Foto: dpaBerlin. Wo in Europa trifft man am ehesten auf eine KI-Ingenieur, Finanzexperten oder Robotertechniker? Der Mangel an Fachkräften treibt Start-ups genauso um wie jede andere Firma. Zumal sie häufig nicht die Sicherheit und Gehälter anbieten können wie beispielsweise Dax-Konzerne. Darum werben sie um Experten mit flexiblen Arbeitszeiten, der Möglichkeit zum hybriden Arbeiten und niedrigen Hierarchien.
Der US-Wagniskapitalgeber Sequoia hat ermittelt, wo in Europa welche Talente zu finden sind. „Wir wollen Start-ups helfen, schneller offene Stellen zu besetzen und möglicherweise dafür auch an ungewöhnlicheren Orten zu suchen“, sagte Zoe Jervier Hewitt dem Handelsblatt. Sie ist bei Sequoia in Europa für die Suche nach Talenten verantwortlich und hilft dabei auch den Portfoliofirmen des Wagniskapitalgebers wie dem E-Scooter-Anbieter Bolt, dem Fintech Trade Republic und der Softwarefirma Xentral. Auch die jüngsten Stellenstreichungen bei Start-ups hätten nichts daran geändert, dass Fachkräfte weiter stark gesucht werden.
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Für den Atlas hat Sequoia mit Personalverantwortlichen sowie mehr als 1000 Fachkräften gesprochen und offen zugängliche Datenbanken wie das Karrierenetzwerk LinkedIn und die Entwicklerplattform Github genutzt. Die Karte zeigt, welche Stadt den größten Anteil an welchen Tech-Fachkräften hat und wo, gemessen an der Einwohnerzahl, die meisten Experten leben.