Aktien: So schalten Sie mit dem richtigen Depot im Urlaub ab
Damit Anleger den Urlaub genießen können, ohne ans Depot zu denken, gilt es einige Punkte zu beachten.
Foto: imago/Westend61Düsseldorf. Mit etwas unter 16.000 Punkten hat sich der Dax knapp vier Prozent von seinem Allzeithoch entfernt. Viele Anleger fragen sich daher, ob jetzt ein guter Verkaufszeitpunkt kommt – bevor es richtig bergab geht.
Denn Risiken gibt es viele: Der Krieg in der Ukraine, die Rezession in Deutschland, die schwachen Wirtschaftsdaten aus China sowie steigende Preise und Zinsen.
Gerade, wenn Anleger im bevorstehenden Urlaub nicht täglich in ihr Depot schauen, wollen sie sichergehen, gut aufgestellt zu sein. Verschiedene Anlegertypen sollten dabei unterschiedliche Punkte beachten.
„Gerade im Sommer und Herbst kam es in der Vergangenheit oft zu Kursturbulenzen“, warnt Anlageexperte Andreas Limoser von der unabhängigen Anlageberatung VZ Vermögenszentrum. Er verweist auf die Rückschlagsgefahr angesichts zuletzt stark gestiegener Börsen. Der Dax legte seit Oktober um 35 Prozent zu.
Aktien im Urlaub: Welche Strategie ist die beste für mich?
Bei einem krisenfesten Depot geht es um Schutzmechanismen gegenüber einem Crash oder einer Börsenkorrektur. Es geht auch darum, das eigene Depot kritisch zu hinterfragen, gegebenenfalls zu verändern, und sich langfristig eine Zusammensetzung mit krisensicheren Aktien zu schaffen, die größtmögliche Chancen bei geringem Risiko bieten.