Immobilien in Leipzig: In diesen Vierteln sollten Interessenten zugreifen
In Leipzig gelten Wohnimmobilien als sehr wertstabil.
Foto: IMAGO/imagebrokerLeipzig. Der Leipziger Stadtrat hat am vergangenen Mittwoch wegweisende Entscheidungen gefällt. Am 5. Juli entschied er über den Bebauungsplan für den Wilhelm-Leuschner-Platz – eine rund sechs Hektar große unbebaute Fläche unmittelbar südlich der Innenstadt. „Leipzig bekommt eine neue, lebendige Mitte“, hatte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung die Dimension beschrieben, als er Anfang Juni den Plan absegnete – nach mehrjährigen Vorbereitungen.
Auch wenn bis zur Verwirklichung dieses Projekts noch Jahre vergehen werden – die Stadt sorgt vor. Aus gutem Grund: Ihre Einwohnerzahl wächst, es werden mehr Wohnungen gebraucht als gebaut werden. Das hält die Werte stabil – trotz aktueller Preisrückgänge. Und weil die Mieten weiter steigen, bieten sich für Investoren interessante Gelegenheiten sogar in den gefragtesten innerstädtischen Lagen.
Auf der Brache am Wilhelm-Leuschner-Platz soll nicht nur geförderter Wohnraum entstehen, sondern auch kulturelle Highlights – ein Museum, eine Markthalle sowie eine Musik- und Volkshochschule. Die Investitionen werden sich auf einen höheren dreistelligen Millionenbetrag summieren.
Noch größere Pläne werden mit dem ehemaligen Eutritzscher Freiladebahnhof verfolgt – auch ihnen stimmte der Stadtrat zu. Auf einer Fläche von 25 Hektar soll dort zwischen der Eutritzscher und der Delitzscher Straße das größte innerstädtische Neubauprojekt verwirklicht werden.