Börse Asien: Weitere China-Probleme drücken Asiens Börsen
Die Anleger in Asien machen sich Sorgen um die chinesische Wirtschaft.
Foto: Getty Images; Per-Anders PetterssonTokio. Weitere trübe Nachrichten aus China haben die Börsen in ganz Asien ins Minus gedrückt. Die Börse in Shanghai verlor am Montag ein halbes Prozent auf 3180 Punkte. Der CSI-Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gab 0,8 Prozent nach und lag bei 3858 Zählern.
Auch der Hongkonger Hang-Seng-Index verlor zwei Prozent. In Tokio notierte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,3 Prozent tiefer. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,8 Prozent. Der koreanische Kospi-Index bröckelte ebenfalls um 0,8 Prozent ab.
Der in Bedrängnis geratene chinesische Immobilien-Riese Country Garden lässt den Handel mit einem Teil seiner Anleihen stoppen. Zudem teilten zwei börsennotierte chinesische Unternehmen am Wochenende mit, sie hätten die fälligen Zahlungen für Anlageprodukte vom führenden chinesischen Finanzdienstleister Zhongrong International Trust nicht bekommen.
„Die negativen Nachrichten aus China reißen nicht ab“, kommentierte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. „Und China ist wirtschaftlich zu groß, um die neuen Nachrichten als lokales Problem abzutun. Deshalb ist die negative Reaktion an den Börsen weltweit absolut nicht verwunderlich.“