Immobilien: Aroundtown und Immo S verdienen weniger
Wegen der schwierigen Lage auf dem Immobilienmarkt musste Aroundtown hohe Abschreibungen vornehmen.
Foto: IMAGO/Michael GstettenbauerDüsseldorf. Der Immobilieninvestor Aroundtown hat infolge von Verkäufen und höheren Zinsen im ersten Halbjahr weniger verdient. Die Nettomieteinnahmen gingen von 602 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 589 Millionen Euro zurück. Das für die Branche entscheidende operative Ergebnis (FFO I) sank auf 175 Millionen Euro (Vorjahr: 186 Millionen). Das teilte die Firma am Mittwoch mit.
Aufgrund der schwierigen Marktlage sei auf den Immobilienbestand eine Abschreibung von 1,7 Milliarden Euro angefallen, hieß es zudem. Für das Gesamtjahr hob der Vorstand seine Prognose leicht an und erwartet nun ein FFO I von 310 bis 340 Millionen Euro statt 300 bis 330 Millionen.
Auch der österreichische Immobilienkonzern S Immo hat im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 33,8 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 61,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das Wiener Unternehmen am Mittwoch mit. Grund dafür sei ein negatives Bewertungsergebnis von 80,8 Millionen Euro, da vor allem in Deutschland die Immobilien des Unternehmens niedrigere Renditen aufweisen würden.
Operativ konnte S Immo hingegen zulegen: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg auf 68,1 Millionen Euro nach 48,9 Millionen Euro. Die Mieterlöse erhöhten sich dank Zukäufen auf 93,9 Millionen Euro nach 73,0 Millionen Euro.