Immobilien: Ringen um Mega-Bauprojekt „Fürst“: Teilerfolg für Aggregate, aber Streit vor Gericht geht weiter
Das Bauprojekt „Fürst“ am Kurfürstendamm.
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Etappensieg für den Luxemburger Immobilienkonzern Aggregate im Ringen um sein Berliner Großprojekt „Fürst“: Ein Investor hat zwei Insolvenzanträge für die Gesellschaften hinter der Baustelle zurückgezogen. Das bestätigte ein Gerichtssprecher dem Handelsblatt. Über drei Anträge der Schweizer Bank Safra Sarasin will das Gericht kommende Woche verhandeln.
Seine Anträge zurückgezogen hat nach Angaben des Gerichts der Vermögensverwalter BayernInvest Luxembourg S.A. Das Unternehmen verwaltet unter anderem Fonds des Versicherers Huk-Coburg. Dessen Investments in das „Fürst“ sollen Handelsblatt-Informationen zufolge Hintergrund für die Insolvenzanträge gewesen sein.
Was konkret zur Rücknahme der Anträge führte, ist nicht bekannt. BayernInvest teilte auf Anfrage lediglich mit, dass das Unternehmen zu „unseren Kundendaten und den von uns verwalteten Kundengeldern und Fonds keinerlei Auskunft“ gebe. Aggregate kommentierte die Rücknahme der Anträge bislang auf Nachfrage nicht.
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Die Bank Safra Sarasin vertritt laut Informationen des Handelsblatts bei der Gerichtsverhandlung in der kommenden Woche Investoren, die einen wesentlichen Anteil einer Finanzierungstranche von rund 200 Millionen Euro beisteuern.