Balkonkraftwerk: Wo Sie eine Förderung für Ihre Mini-Solaranlage bekommen
Die Bundesländer bezuschussen die Anschaffung einer Solaranlage mit bis zu 500 Euro.
(Fotos: Getty Images, Imago, dpa; Montage: Handelsblatt)
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Balkonkraftwerke werden immer beliebter. Im ersten Halbjahr hat sich die Zahl der bei der Bundesnetzagentur registrierten Steckersolaranlagen mehr als verdoppelt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Minisolaranlage anzuschaffen, sollte sich über Förderprogramme informieren.
Während die Bundesregierung mit dem geplanten Solarpaket 1 versucht, bürokratische Hürden abzubauen, setzen einige Bundesländer und Kommunen auf finanzielle Förderung, um die Bürger für Balkonanlagen zu begeistern.
Die Länder bezuschussen die Anschaffung einer Solaranlage mit bis zu 500 Euro. Wer sich die Förderung sichert, kann die Hälfte der Kosten für ein Balkonkraftwerk oder mehr sparen. Eine Steckersolaranlage mit 400-Watt-Modul kostet laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen derzeit zwischen 350 und 600 Euro. Anlagen mit 800 Watt Leistung seien für etwa 1000 Euro zu haben.
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Seit dem 29. August gibt es für Mieter und Eigentümer in Sachsen einen Zuschuss von 300 Euro für eine Steckersolaranlage. Den Förderantrag können Solaranlagenbesitzer stellen, nachdem sie die Anlage gekauft und installiert haben. Der Anschaffungszeitpunkt darf aber nicht vor dem 22. Juni liegen. Derzeit sind noch Mittel für rund 18.000 Anlagen verfügbar.