Norwegen: Staatsfonds-Ausgaben sollen auf 37 Milliarden Dollar erhöht werden
Der 1996 gegründete Staatsfonds investiert die Einnahmen aus dem norwegischen Öl- und Gassektor.
Foto: ReutersOslo. Norwegen will die Ausgaben seines 1,4 Billionen Dollar schweren Staatsfonds im kommenden Jahr erhöhen. Die Minderheitsregierung der Arbeits- und der Zentrumspartei schlug am Freitag vor, 2024 rund 409,8 Milliarden Kronen (37,3 Milliarden Dollar) aus dem weltgrößten Staatsfonds abzuziehen – im Vergleich zu 372,3 Milliarden Kronen im laufenden Jahr.
Die Koalition muss nun mit der sozialistischen Linken verhandeln, um den Haushalt zu verabschieden. Der vorgeschlagene Etat sei haushaltspolitisch verantwortungsvoll, erklärte die Regierung. „Ziel ist es, die Beschäftigung zu fördern und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Inflation sinken kann.“
Das Bruttoinlandsprodukt der Nicht-Ölwirtschaft soll nach Prognose des Finanzministeriums in diesem Jahr um 0,6 Prozent wachsen, 2024 um 0,8 Prozent und 2025 um weitere 1,9 Prozent steigen.
Der 1996 gegründete Staatsfonds investiert die Einnahmen aus dem norwegischen Öl- und Gassektor.
Erstpublikation: 06.10.2023, 09:45 Uhr.