Personal Branding: Was Sie von Top-Managerinnen auf LinkedIn lernen können
Von links: Sarena Lin (ehemals Bayer), Britta Seeger (Mercedes), Julia White (SAP), Birgit Bohle (Telekom) und Ariane Reinhart (Continental) sind auf LinkedIn besonders präsent.
Foto: Bayer AG, Daimler AG, Deutsche Telekom, SAP, dpaBerlin. Früher, sagt Andreas Rickmann, hätten ihn seine Klienten häufig gefragt: „Soll ich lieber auf Twitter oder LinkedIn aktiv sein?“ Diese Zeiten sind vorbei, sagt der Berliner Social-Media-Berater. „Im Business-Kontext ist diese Frage mittlerweile eindeutig zugunsten von LinkedIn beantwortet.“ Manager, die auf der Plattform smart agieren, erreichen damit vier wichtige Zielgruppen: potenzielle Bewerber, Aktionäre, Investoren und die eigene Belegschaft.
Die Kölner Kommunikationsagentur Palmer Hargreaves nimmt für ihren „LinkedIndex“ regelmäßig unter die Lupe, wie die Konzernchefs aus Dax, MDax und TecDax bei LinkedIn performen. Das Problem: Unter den untersuchten CEOs waren zuletzt 89 Männer und nur fünf Frauen. Also weiteten die Berater von Palmer Hargreaves ihre Analyse aus – von Vorstandschefs auf alle Vorstandsmitglieder.
In dieser Gruppe finden sich mehr Frauen: 90 weibliche Dax-Vorstände gab es im Untersuchungszeitraum. Doch welche der Managerinnen haben es in die Top Ten der „LinkedIn-Königinnen“ geschafft? Und was können Frauen und Männer von ihnen lernen?
Das sind die erfolgreichsten Top-Managerinnen auf LinkedIn
1843 Beiträge haben die Berater von Palmer Hargreaves analysiert, außerdem knapp 40.000 Interaktionen der Vorständinnen – also etwa Kommentare unter den Postings anderer Nutzer – und knapp 700.000 Publikumsreaktionen, wie etwa „Gefällt mir“-Angaben.