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Energieverbrauch im Data CenterESG-Ziele erreichen: mit intelligentem Datenmanagement

Unternehmen erzeugen und nutzen viele Daten, doch nicht alle sind wichtig. Trotzdem werden sie in Rechenzentren gespeichert. Das verbraucht Strom und erzeugt CO2. Intelligentes Datenmanagement kann diese Auswirkungen senken.Matthias Rutkowski 09.08.2023 - 05:15 Uhr

Marc Kleff, Director Solutions Engineering – NetApp Deutschland, erklärt im Podcast ‘So klingt Wirtschaft‘, wie ein Rechenzentrum umweltfreundlicher wird und wie ESG-Ziele mit intelligentem Datenmanagement erreicht werden.

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Rechnungen, Auftragsbestätigungen, Funktionsinformationen von Maschinen, Personalakten oder Inventarübersichten – Unternehmen erzeugen und nutzen täglich viele Daten. Jährlich steigt weltweit betrachtet das Datenvolumen aller in und durch Unternehmen generierter Informationen. Einer Schätzung des Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC) zufolge steigt die globale Datenmenge exponentiell an. Bis Ende 2024 sollen es etwa 143 Zettabyte sein. 2018 waren es gerade einmal 33 Zettabyte. Eine Einheit dieser Speichergröße reicht aus, um über 200 Milliarden DVDs zu digitalisieren. 

Künstliche Intelligenz

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Besonders durch die Digitalisierung, das Internet der Dinge (IoT), immer neuere Hardware sowie neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) wächst das Datenvolumen. Vor allem KI-Anwendungen werden laut IDC das Datenaufkommen exponentiell steigern. Diesen Trend beobachtet auch Marc Kleff, Director Solutions Engineering bei NetApp Deutschland, einem Anbieter für Datenspeicherlösungen, Datenmanagement und Cloud-Services. „Durch generative KI-Anwendungen erzeugen Firmen zukünftig noch mehr Daten, die gespeichert werden und die entsprechende Storage-Lösungen brauchen“.

Aber nicht alle Daten oder Speichermedien werden täglich gebraucht und liegen daher oft still. Diese gar nicht oder nur selten genutzten Firmendaten sind sogenannte ‘kalte Daten‘. Studien zeigen, dass dies etwa 60 bis teils 90 Prozent aller Firmendaten sind. Sie schlummern auf den Speichermedien und in den Rechenzentren. 

Nachhaltigkeit

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Doch Rechenzentren brauchen viel Energie und verursachen dadurch große Mengen Treibhausgase (CO2). Laut dem Branchenverband BITKOM lag der Stromverbrauch aller deutschen Rechenzentren im vergangenen Jahr bei 18 Milliarden Kilowattstunden. Die identische Menge an Energie verbrauchten im selben Zeitraum 6 Millionen Einfamilienhäuser. 

Für Marc Kleff ist die Lösung dieses Problems klar. „Durch intelligentes Datenmanagement können kalte Daten ausfindig gemacht und entweder gelöscht oder beispielsweise in die energieeffizientere Cloud ausgelagert werden.“ Auch sollten Unternehmen prüfen, ob in ihren Data Centern veraltete HDD-Festplatten, die viel Strom verbrauchen, noch genutzt werden oder ob bereits stromsparende und schnellere SSD-Speichermedien verwendet werden.

Marc Kleff, Director Solutions Engineering bei NetApp Deutschland, erläutert in dieser Folge ‘So klingt Wirtschaft‘, dem wöchentlichen Business-Talk der Solutions by Handelsblatt Media Group,…

  • wie Firmen herausfinden, welche Daten sie täglich benötigen und welche kalten Daten sie produzieren,
  • welche Prozesse und Speichermedien unnötig viele Ressourcen verbrauchen,
  • wie Unternehmen ihre Daten strom- und CO2-sparend speichern können
  • und wie Rechenzentren energieeffizienter werden.

Dieser Podcast ist kein Produkt der Handelsblatt-Redaktion. Für den Inhalt sind die Interviewpartner*innen und die Handelsblatt Media Group Solutions verantwortlich.

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