Einbruch beim Kölner Goldhändler: Diebe scheitern am Degussa-Tresor
Die Filiale soll bereits am Dienstag wieder öffnen.
Quelle: Degussa
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Im Tresorraum des Goldhändlers Degussa in der Kölner Gereonstraße kam es am frühen Montagmorgen zu einem ungewöhnlichen Einbruch. So hätten Unbekannte einen Geldschrank aufgesprengt, meldet die Kölner Polizei. Daraufhin brach in den Räumen des betroffenen Gebäudes ein Feuer aus.
Der Polizei zufolge sind vier Männer gegen 4.30 Uhr morgens mit mehreren Rollkoffern über eine Mauer an der Straße „Klingelpütz“ geklettert, in eine dunkle Limousine gestiegen und davongefahren. Zeitgleich meldete ein Wachdienst Einbruchalarm in der Gereonstraße.
Degussa bestätigte den Einbruch gegenüber dem Handelsblatt. Den Dieben sei es zwar gelungen, den Schrank zu öffnen, sagte Sprecher der Geschäftsführung Wolfgang Wrzesniok-Roßbach. Allerdings hätten die Diebe weder die Bestände der Kunden, noch jene des Unternehmens erbeuten können. Auch habe sich in dem Tresor zum Silber befunden, so der Sprecher, was als weniger wertvoll gilt.
Insgesamt wertet Degussa den Vorfall als nicht besonders dramatisch. Auch wenn es ärgerlich sei, dass die Filiale nun renoviert werden müsse, hätte der Einbruch doch gezeigt, dass die Alarmsicherungssysteme des Goldhändlers funktioniert hätten, sagte Wrzesniok-Roßbach.
Bereits am Dienstag soll die Filiale in der Gereonstraße wieder zugänglich sein. Zwar werde man keinen Normalbetrieb haben können, aber „wir werden offen sein und die Kunden werden bedient“.
Die Polizei sucht unterdessen nach Zeugen, die Angaben zu den Flüchtigen oder der dunklen Limousine machen können.