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Auktion bei Neumeister Das Beste kommt ins Hochglanzmagazin, der Rest ins Internet

Das Münchener Auktionshaus Neumeister versteigert Kunst und Antiquitäten mit Erfolg - auch ohne gedruckten Katalog.
08.10.2020 - 14:37 Uhr Kommentieren
Napoleon-Anhänger hoben den Preis für das 1840 entstandene Gemälde des Feldherrn von geschätzten 8000 bis 12.000 auf 25.400 Euro (Ausschnitt). Quelle: Neumeister/Christian Mietko
Albrecht Adam

Napoleon-Anhänger hoben den Preis für das 1840 entstandene Gemälde des Feldherrn von geschätzten 8000 bis 12.000 auf 25.400 Euro (Ausschnitt).

(Foto: Neumeister/Christian Mietko)

München Zum ersten Mal verzichtete das Münchener Auktionshaus Neumeister auf einen gedruckten Katalog. Im Netz alle Lose listen, in der Vorbesichtigung präsentieren, live versteigern – das war bislang eher der Weg kleinerer Versteigerer von kuranter Ware.

Die Topergebnisse der Auktionen mit Antiquitäten, Alten und neueren Meistern sowie moderner und zeitgenössischer Kunst vom 23./24. September zeigen: Es geht auch ohne Katalog. Mit 101.600 Euro (alle Preise inkl. Aufgeld) wurde Carl Spitzwegs Gemälde „Scharwache“ das teuerste Kunstwerk.

Mehr als das Fünffache der Taxe erzielte mit 53.300 Euro die Renaissance-Tafel „Die Heiligen Johannes der Täufer und Maria Magdalena“ aus dem Umkreis des Flamen Antonius Claeissens. Napoleon-Anhänger hoben den Preis für Albrecht Adams 1840 entstandenes Gemälde des Feldherrn vor dem brennenden Regensburg auf 25.400 Euro. Geschätzt waren 8000 bis 12.000 Euro. Zwölf Blätter mit Aquarellen und handgeschriebenen Gedichten von Hermann Hesse waren einem Liebhaber 50.800 Euro wert.

Beim Kunsthandwerk stand eine goldene Geschenkdose des Bayernkönigs Ludwig I. von 1840 mit 38.100 Euro an der Spitze. Ganz ohne Drucksache lief die Auktion jedoch nicht. Vor der Auktion erschien ein aufwendig gestaltetes Magazin. Die Richtung ist klar: Die Highlights in den Fokus rücken, die gängige Ware ausblenden.

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