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Rath checkt ein: Mandarin Oriental, Bangkok Das Maß aller Dinge? Ein Besuch im vielleicht besten Hotel der Welt

Dem Mandarin Oriental in Bangkok eilt ein exzellenter Ruf voraus. Dafür ist ein Zimmer dort aber auch vielfach teurer als bei der direkten Konkurrenz. Lohnt sich der Aufpreis?
13.06.2021 - 10:00 Uhr Kommentieren
Das Mandarin Oriental gilt Branchenkennern als das Maß aller Dinge in Bangkok. Quelle: Mandarin Oriental
Blick in die Hotellobby

Das Mandarin Oriental gilt Branchenkennern als das Maß aller Dinge in Bangkok.

(Foto: Mandarin Oriental)

Bangkok ist von jeher Trendsetter der Hotellerie und gehört unter Touristen aller Couleur nach wie vor zu den beliebtesten Metropolen der Welt. In dieser Stadt gibt es so viele exzellente Hotels, dass der Kampf um die absolute Spitze ständig aufs Neue ausgetragen wird – und irgendwie doch nicht. Vor dem Lockdown habe ich in das Hotel eingecheckt, an dem sich alle messen müssen: das Mandarin Oriental Bangkok.

Bangkok ist für Hoteliers ein knallhartes Umfeld. Hier muss ein Luxushotel schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen, um an die Spitze zu kommen. Und umso mehr, um in der ständig wechselnden Hospitality-Landschaft mit ihren rasch wechselnden Trends über längere Zeit dort zu bleiben. Die thailändische Hauptstadt war schon immer ein beliebtes Experimentierfeld für die Zukunft der Grand Hotellerie.

Der Spa-Fokus etwa, den heute Stadthotels auf der ganzen Welt als Alleinstellungsmerkmal nutzen, ist ein asiatisch inspiriertes Phänomen, so auch im Mandarin Oriental Bangkok. Mein Aufenthalt dauerte nur wenige Stunden, doch in diesen erwartete ich von allem das Beste. Denn das Mandarin Oriental Bangkok gilt Branchenkennern in Bangkoks opulenter Landschaft der Gastkultur als das Maß aller Dinge. Mehr noch: Vielen gilt es als das beste Hotel der Welt.

Eine Zahl versinnbildlicht recht gut, wie ernst man im Mandarin Oriental Bangkok die Gasterfahrung nimmt. Zum Zeitpunkt meines Besuchs sind nur 30 Zimmer nach der Renovierung bereits offen für Gäste. Das ist auch der Grund, warum ich bei diesem Aufenthalt hier kein Zimmer mehr bekam. Um die 300 Zimmer und Suiten des Hotels kümmern sich nicht weniger als 1200 Mitarbeiter – das ist auch im oberen Segment ein phänomenales Verhältnis.

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    Die Preise sind entsprechend hoch: Die Zimmer kosten regulär etwa 30.000 Baht (ca. 880 Euro) pro Nacht. Das ist etwa das Dreifache der nächstteuersten Konkurrenten. Im Park Hyatt und im Kempinski liegt der Preis durchschnittlich jeweils bei 8.000 bis 10.000 Baht – in Nicht-Corona-Zeiten.

    Der Rückschluss ist unausweichlich: Für das Dreifache des Preises der direkten Mitbewerber muss ein Hotel sensationell gut sein. Auf ins Getümmel!

    Pardon: Das war möglicherweise nicht der adäquate Tonfall als Auftakt für dieses Unterfangen. Das Mandarin Oriental ist ernsthaft nobel: Schon in der Lobby werde ich daran erinnert, dass man tatsächlich auch in Bangkok mit einem Poloshirt underdressed sein kann. Doch die Mitarbeiter überspielen das mühelos.

    Guter Service ist teuer: Ein Zimmer hier kostet etwa das Dreifache der nächstteuersten Konkurrenten. Quelle: Mandarin Oriental
    Hotelsuite mit Ausblick

    Guter Service ist teuer: Ein Zimmer hier kostet etwa das Dreifache der nächstteuersten Konkurrenten.

    (Foto: Mandarin Oriental)

    Obwohl ich gar nicht einchecke, spüre ich vom ersten Moment an, dass ich hier eben doch eingecheckt werde. Wer durch diese Tür tritt, dem wird vom ersten Augenblick an besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Und das ist genau das, was ein echtes Luxushotel heute ausmacht und was so viele Hotels versäumen: die besondere, persönliche Hingabe an jeden einzelnen Gast.

    Normalerweise reicht diese Feststellung für den Rückschluss aus, dass der Service nicht minder exzellent sein wird, denn das eine bedingt das andere. Wenn ein Hotel aber im Ruf steht, das beste der Welt zu sein, schaut man schon mal genauer hin – denn auf diesem Niveau müssen auch die Mitarbeiter erstklassige Gastgeber sein, damit die Erfahrung rund wird.

    Folgende Geschichte wird erzählt: Ein berühmter Weinhändler, Stammgast im Mandarin Oriental, kam in Begleitung einer thailändischen Dame aus dem Milieu an den Hoteleingang. Der Doorman verweigerte den Zutritt höflich, präsentierte ihm aber eine Alternative. Da der Weinhändler in einer großen Limousine anreiste, bot er ihm an, direkt vor dem Hotel nicht nur seinen Wein im Auto ungestört zu genießen. Ein ungewöhnlicher Service, bei dem der Gast seinen Wunsch bekommt und gleichzeitig sein Gesicht wahrt.

    Ich habe einige Stunden Zeit, mich selbst vom Service im Mandarin Oriental zu überzeugen. Im Spa, im Restaurant, in den öffentlichen Bereichen lasse ich mich gezielt verwöhnen und mache dabei keine Abstriche. Tatsächlich sind es aber nicht die Mitarbeiter, die ins Schwitzen kommen, sondern eher ich: Was mir anderswo als schwieriger Sonderwunsch ausgelegt werden könnte, wird hier einfach als völlig normales Gastbedürfnis vorausgesetzt und mir von den Augen abgelesen, bevor ich überhaupt darum bitten kann.

    Jede Andeutung, jede Geste wird mit einer entspannten Professionalität pariert, dass ich mich nur wundern kann: Warum kann das nicht immer so sein? Ich könnte mich hier nicht einmal unwohl fühlen, wenn ich es versuchte. Wer sich mal wieder richtig aufregen und abreagieren will, muss einen Hahnenkampf in einem dubiosen Außenbezirk Bangkoks besuchen – hier ist blutdruckberuhigte Zone.

    Schon bei einem Rundgang durch das Haus wird deutlich, woher dieses Rundum-Wohlgefühl kommt: Wie jeder guten Gasterfahrung liegt ihm eine Haltung zugrunde. Ich gewinne den Eindruck, dass es viel mit dem Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter zu tun hat, dass sie so fokussiert und zugleich gelassen bei der Sache sind. In ihren maßgeschneiderten, mintgrünen Uniformen strahlen sie einen gewissen Revierstolz aus, ohne dabei ein Stück arrogant zu wirken.

    Das ist leider keineswegs selbstverständlich: Vor allem in europäischen Grand Hotels stolpert man immer wieder über Mitarbeiter, die vergessen haben, wer vor dem Tresen steht und wer dahinter. Wer diese Art von Service gewöhnt ist, macht in Südostasien generell eine ganz neue Erfahrung; im Mandarin Oriental wird er sich in einem anderen Service-Universum wiederfinden.

    Die Abstimmung zwischen den einzelnen Service-Bereichen funktioniert hier brillant. Quelle: Mandarin Oriental
    Abreise in der Hotel-eigenen Limousine

    Die Abstimmung zwischen den einzelnen Service-Bereichen funktioniert hier brillant.

    (Foto: Mandarin Oriental)

    In einem Hotel, in dem die Mitarbeiter diese Haltung verinnerlicht haben, kann ich manches kleine Ungemach verzeihen. Nur komme ich hier gar nicht erst dazu – nicht einmal, wenn ich mich selbst unberechenbar verhalte.

    Ich entledige mich an drei verschiedenen Stellen im Hotel meiner Habseligkeiten. Erst gebe ich an der Rezeption mein Gepäck ab, um ohne Ballast unterwegs zu sein. Für Wertsachen wie meinen Reisepass miete ich einen Safe. Und meinen Laptop, den ich zwischendurch benötige, drücke ich hinterher einfach einem Mitarbeiter in die Hand. Für die Koordination in einem großen Hotel kann so etwas in einem Desaster enden, denn meist wird nicht genug miteinander geredet.

    Doch hier funktioniert die Abstimmung untereinander brillant: Als ich am Abend abreise, finde ich alles in der Hotel-eigenen Limousine wieder, die mich zum Flughafen bringt, ohne dass ich auch nur danach hätte fragen müssen. Apropos Fahrdienst: Bevor der Fahrer losfährt, stellt er die Temperatur nach meinen Wünschen ein, weist mich auf das WLAN und die inkludierte Minibar in der Luxuslimousine hin und erläutert mir, wie lange die Fahrt dauern wird.

    Nicht das kleinste Detail rutscht dem Service in diesem Hotel durch – es wäre zum Haareraufen, wenn es nicht so schön wäre.

    Die Mutter aller Spas

    Jeder, der schon einige Fünf-Sterne-Spas in seinem Leben betreten hat, weiß: Es gibt Spas, und es gibt, wie soll ich sagen: Wellness-Bereiche. In vielen Hotels, darunter auch einige der guten Sorte in dieser Stadt, ähnelt der Besuch in Letzterem eher dem Gang in eine Arztpraxis: schnell die offensichtlichen Symptome behandeln, Pflaster drauf, nächster Patient – time is money.

    Im Spa des Mandarin Oriental, genannt Oriental Spa, kann mir der Rest der Welt mitsamt ihren Wellness-Trends getrost gestohlen bleiben. Der Genuss beginnt schon bei den Räumlichkeiten: Meine Treatments bekomme ich in meiner eigenen Spa-Suite. Umgeben von wohligen Düften bei perfekt reguliertem Klima verfügt mein Edelholz-verkleidetes Paradies über einen eigenen Whirlpool, eine eigene Erlebnis-Dusche und eine eigene Toilette.

    Von der herausragenden Qualität der Behandlungen und der enorm aufmerksamen Betreuung einmal ganz abgesehen erlebe ich zwei Überraschungen nach all den Jahren in der Grand Hotellerie und Hunderten Spa-Besuchen zum ersten Mal in meinem Leben. Die erste gleich zum Auftakt: Eine junge Dame zieht mir die flauschigsten Spa-Latschen aller Zeiten an – und fragt mich, ob sie meine Schuhe putzen dürfe, während ich von ihren Kolleginnen verwöhnt werde.

    Die zweite Überraschung und mein persönliches Highlight der Behandlung findet statt, als ich glaube, ich hätte das Schönste längst hinter mir. Zum Abschluss der Behandlung erläutert mir meine Massage-Therapeutin mit viel Einfühlungsvermögen die zwei Problemzonen, die sie bei der Behandlung entdeckt habe – schon das ist mehr, als man in den meisten Spas bekommt.

    Doch damit nicht genug: Sie weist mich nun auch noch in zwei Stretching-Übungen ein, die ich täglich durchführen soll: „Damit bekommen Sie die Problemzonen in den Griff und haben auch keine Kopfschmerzen mehr.“ Schließlich überreicht sie mir sogar noch eine Broschüre, in der diese Übungen beschrieben sind – für eine nachhaltig höhere Lebensqualität sozusagen, with compliments from Mandarin Oriental.

    Das ist nicht mehr einfach Service, sondern Service über den Service hinaus – denn der endet faktisch ja, wenn die gebuchte Dienstleistung erbracht ist. Dieselbe Einstellung zeigt sich auch darin, dass die Behandlungen eine halbe Stunde länger gedauert haben als die gebuchten zwei Stunden, ohne dass jemand ein Wort darüber verliert. Das ist jene Großzügigkeit in Kleinigkeiten, die Gäste zu Fans macht.

    Plötzlich sind auch die 200 Euro für zwei(-einhalb) Stunden, die mancher gerade in Bangkok als grotesk empfinden mag, für dieses Gesamtpaket inklusive dem obligatorischen Tee-Service gar nicht mehr dramatisch. Ich kenne Hotel-Spas, die mehr verlangen und nicht halb so viel bieten.

    Der Spa des Mandarin Oriental ist in meinen Augen derzeit der beste Spa der Welt. Punkt.

    Dinner am Fluss – ganz im Fluss

    Wer sich – zum Beispiel wie ich zum Abschluss meines Besuchs – eine besondere kulinarische Erfahrung gönnen möchte, hat im Mandarin Oriental die Qual der Wahl. Mancher mag sich nicht anders zu helfen wissen, als das Ambiente als Kriterium heranzuziehen, um sich die Auswahl unter den sage und schreibe elf Restaurants und Bars ein wenig zu erleichtern.

    Vom Restaurant Le Normandie, das gehobene französische Küche reicht, über Meeresfrüchte-Kreationen bei Lord Jim’s bis hin zum internationalen Grillbuffet Riverside Terrace und Afternoon Tea in The Authors’ Lounge, um nur einige zu nennen, findet hier jeder ein Plätzchen nach seinem Geschmack. Damit meine ich die grandiose Atmosphäre der Restaurants genauso wie die Qualität der Speisen. Ob China der 20er-Jahre, royales Thailand oder kaiserliches Japan: Die Kulissen, in denen die Gäste hier speisen, sind eines Filmsets würdig.

    Das Luxushotel verfügt über insgesamt elf Restaurants und Bars. Quelle: Mandarin Oriental
    Hotelrestaurant Lord Jim’s

    Das Luxushotel verfügt über insgesamt elf Restaurants und Bars.

    (Foto: Mandarin Oriental)

    Für den Lunch empfehle ich als Hommage an die Stadt das Sala Rim Naam, in dem traditionelle Thai-Küche gereicht wird. Auch ein Mittagsbuffet gibt es hier. Als ich nur eine Thom Kha Gai zum Teilen für meine Begleitung und mich bestelle, um uns vor den weiteren kulinarischen Highlights des Tages nicht zu übernehmen, bekommen wir dennoch zwei Schälchen serviert – aber nur eine Portion berechnet. Da ist sie wieder, die Großzügigkeit in Kleinigkeiten.

    Das Dinner am Fluss auf der Terrasse wird zu einem wahrlich festlichen Abschluss einiger der besten Stunden, die ich je in einem Hotel verbracht habe – und das ohne überhaupt regulär Gast mit einem Zimmer gewesen zu sein. Im Terrassenrestaurant Terrace Rim Naan gibt es direkt am Fluss der Könige feinste thailändische Spezialitäten für den verwöhnten Gaumen.

    Jeder Gang wird nicht einfach auf den Tisch gestellt; er wird präsentiert, die Zubereitung erläutert, das Gericht kulturell in Kontext gesetzt – das Gesamterlebnis Mandarin Oriental immer im Blick. Wie alles hier ist auch das Dinner vom ersten bis zum letzten Moment an im perfekten Flow. Covid-bedingt waren die Restaurants geschlossen, doch sie öffnen nun ab Anfang Juli zum Glück wieder.

    Dieser Eindruck fasst den gesamten Kurzaufenthalt zusammen: Ein Besuch im Mandarin Oriental ist eine einzige fließende Erfahrung. Tatsächlich greifen hier alle Rädchen reibungslos ineinander wie derzeit vielleicht in keinem anderen Hotel der Welt. Der Service ist wie das Werk einer besonders kostbaren Uhr: genauso schön wie präzise.

    Fazit: Das Maß der Dinge nicht nur in Bangkok

    Es gibt viele gute Argumente, warum das Mandarin Oriental Bangkok als bestes Hotel Bangkoks bezeichnet werden kann – und, ohne sich sehr weit aus dem Fenster zu lehnen, wohl auch als bestes Hotel der Welt. Da ist zum einen die nur schwer schlagbare Kombination aus fernöstlicher Freundlichkeit und westlicher Genauigkeit, die von der Führung auf die Mitarbeiter ausstrahlt.

    Hinzu kommen die perfekt durchorganisierten und zugleich elegant kaschierten Abläufe. Der Service ist geradezu hellseherisch, und dabei wundervoll unkompliziert und gelassen – hier stimmt einfach alles.

    Ja, das Mandarin Oriental mag gleich mehrfach teurer sein als andere Top-Hotels vor Ort. Es ist allerdings auch genauso gut, wie sein Preis suggeriert. Beim nächsten Mal entscheide ich mich definitiv für das volle Programm!

    Über den Autor: Als früherer Grandhotelier und Betreiber einer Reiseplattform ist Carsten K. Rath Globetrotter von Berufs wegen. Sämtliche Hotels, über die er für das Handelsblatt schreibt, bereist er auf eigene Rechnung. Rath ist Ideengeber des neuen Rankings „Die 101 besten Hotels Deutschlands“, zu dessen Partnern auch das Handelsblatt gehört.

    Mehr: Konzepte von stilvoll bis lässig: Diese Gourmet-Hotels wissen kulinarisch zu begeistern

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