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Von „Star Wars“ bis „James Bond“ Das sind die erfolgreichsten Filmreihen und Filmfranchises aller Zeiten

Der neue „Star Wars“-Teil wird ab Mittwoch wieder Tausende in die Kinos ziehen. Doch ein anderes Filmfranchise ist noch erfolgreicher.
16.12.2019 - 11:12 Uhr Kommentieren
Die weltweit erfolgreichsten Filmreihen & -franchises aller Zeiten Quelle: © 2019 and TM Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.
Szene aus „Der Aufstieg Skywalkers“

Der neunte Teil der „Star Wars“-Saga kommt am 18. Dezember in die Kinos.

(Foto: © 2019 and TM Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.)

Düsseldorf Über 15 Jahre mussten sich „Star Wars“-Fans einst gedulden, bis George Lucas seiner Ursprungstrilogie eine dreiteilige Vorgeschichte folgen ließ. Die Vorfreude auf „Episode I: The Phantom Menace“, den ersten Teil der Prequels, war damals so groß, dass manche Leinwandschmonzette ein Erfolg wurde – nur, weil vor ihr der Trailer zum neuen „Star Wars“-Film lief und die Fans die Kinos stürmten.

Diese Zeiten sind längst vorbei. Nicht nur, weil in Zeiten von Smartphones und Streaming-Apps niemand mehr für einen Filmtrailer ins Kino geht. Auch deshalb, weil in den vergangenen Jahren immer häufiger „Star Wars“-Filme veröffentlicht wurden. Der Grund: Produzent und Regisseur Georg Lucas hat 2012 die Rechte an Walt Disney verkauft. Den am 18. Dezember erscheinenden neunten Teil der Hauptreihe mitgezählt, sind in den vergangenen fünf Jahren fünf Jedi-Filme erschienen.

Bei der Walt Disney Company sind Filmfranchises und Filmreihen ein zu Umsatz verpflichteter Geschäftsbereich. Es sind Erzählwelten mit Wiedererkennungswert, die immer wieder neu vermarktet werden. „Star Wars“ gehört zu einer der Bekanntesten. Immerhin ließ sich das Unternehmen die Rechte an Figuren wie Luke Skywalker, Prinzessin Leia oder Han Solo knapp vier Milliarden US-Dollar kosten.

Am 18. Dezember 2019 erscheint mit „Der Aufstieg Skywalkers“ nun der neunte (und vorerst letzte) Teil der „Star Wars“-Saga, der vermutlich wieder tausende Fans in die Kinos ziehen wird. Doch wo reiht sich „Star Wars“ im Ranking der erfolgreichsten Filmreihen und -franchises aller Zeiten ein? Wie schlagen sich „Der Herr der Ringe“, „James Bond“ oder „The Fast and the Furious“? Und welche Filmreihe ist die erfolgreichste aller Zeiten?

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    Das Statistikportal Statista hat die weltweit erfolgreichsten Filmreihen und -franchises aller Zeiten in einem Ranking zusammengefasst. Die Reihenfolge bezieht sich dabei auf das jeweilige Einspielergebnis in Milliarden US-Dollar bis Oktober 2019. Die Daten entstammen der Online-Datenbank Boxofficemojo.com.

    Das sind die 20 erfolgreichsten Filmreihen und Filmfranchises aller Zeiten

    Platz 20: Die Tribute von Panem

    Basierend auf der gleichnamigen Romantrilogie der US-amerikanischen Schriftstellerin Suzanne Collins erzählt „Die Tribute von Panem“ (Originaltitel: „The Hunger Games“) von einer dystopischen Zukunft, in der ein diktatorisches Regime barbarische Opferspiele als Machtinstrument einsetzt. Im ersten Teil der Filmreihe tritt die 16-jährige Heldin Katniss Everdeen in diesem menschenverachtenden Schauspiel einem männlichen „Tribut“ gegenüber – und setzt dabei beinahe zufällig eine Revolution in Gang, die in den Folgeteilen zum Tragen kommt.

    Die Filmreihe wurde ein Kassenschlager und machte Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence zu einer der bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods. 2,97 Milliarden US-Dollar hat „Die Tribute von Panem“ bislang insgesamt eingespielt.

    Platz 19: Toy Story

    „Toy Story“ war Mitte der 90er-Jahre der erste vollständig computeranimierte Langfilm – und ist allein deswegen schon ein Meilenstein. Dennoch war der Film des Animationsstudios Pixar weit mehr als bloß eine technische Errungenschaft. Dank seiner humorvollen Abenteuergeschichte und seinen charmant inszenierten Spielzeug-Protagonisten rückte der technische Aspekt des Films sogar mehr und mehr in den Hintergrund. Das American Film Institute zählt „Toy Story“ inzwischen zu den 100 besten amerikanischen Filmen aller Zeiten.

    Trotz des großen Erfolgs des ersten Teils sollte „Toy Story 2“ ursprünglich nur auf DVD und Videokassette erscheinen. Glücklicherweise entschied sich der Vertrieb der Walt Disney Motion Pictures Group dann doch noch für eine Kino-Veröffentlichung – und die inzwischen vier Teile umfassende Filmreihe konnte zu einem der kommerziell erfolgreichsten Kinofranchises aller Zeiten werden. 3,04 Milliarden US-Dollar haben die Abenteuer von Woody, Buzz Lightyear und Co. bis Oktober 2019 eingespielt.

    Platz 18: Twilight

    Die „Twilight“-Saga ließ besonders die Herzen junger Mädchen höher schlagen. Die Filme basieren auf den „Twilight“-Büchern der Autorin Stephenie Meyer und drehen sich um die Hauptprotagonisten Isabella „Bella“ Swan, Edward Cullen und Jacob Black. Im Laufe der Kino-Saga avancierten die beiden männlichen Hauptdarsteller Robert Pattinson als der mysteriöse Vampir Edward Cullen und Taylor Lautner als sein Gegenpart Werwolf Jacob Black immer mehr zu Teenie-Schwärmen. Auch der weiblichen Hauptdarstellerin Kristen Stewart verhalf die Filmreihe zu ihrem Durchbruch.

    Der Start der Saga kam mit dem Film „Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen“ im Jahr 2008 in die Kinos. Es folgten mit „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“, „Eclipse - Bis(s) zum Abendrot“ und den beiden Teilen von „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht“ noch vier weitere Filme, welche insgesamt 3,34 Milliarden Dollar einbrachten.

    Platz 17: Shrek

    Auch die Filmreihe über den eigentlichen Antihelden Shrek hat es in dieses Ranking geschafft. In seinen Abenteuern schafft es der Oger immer wieder, die Zuschauer zum Lachen oder Schmunzeln zu bringen. Die Reihe zeigt seine Entwicklung vom langweiligen Einzelgänger aus den Sümpfen zum liebenden Familienvater, der auf seinen Reisen in einer Märchenwelt einige Abenteuer zu bestehen hat.

    Die Geschichte der vier computeranimierten Kinofilme von DreamWorks („Shrek – Der tollkühne Held“, „Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück“, „Shrek der Dritte“ und „Für immer Shrek“) basiert auf dem Kinderbuch „Shrek!“ von William Steig. Über 3,5 Milliarden US-Dollar spülten die Filme in die Kinokassen.

    Platz 16: Mission: Impossible

    Auch wenn die Figur des Jim Phelps in der Popkultur inzwischen untrennbar mit Tom Cruise verbunden ist: Den CIA-Spezialagenten hatte zuvor jahrelang ein anderer gespielt. Der Film „Mission: Impossible“ basiert nämlich auf einer gleichnamigen TV-Serie, die von 1966 bis 1973 sehr erfolgreich im US-Fernsehen lief – und in Deutschland unter dem Titel „Kobra, übernehmen Sie“ baden ging. 171 Episoden lang verkörperte Jim Phelps dort der Schauspieler Peter Graves.

    Erst mehr als 30 Jahre danach, im Jahr 1996, bescherten Tom Cruise (Produzent und Hauptdarsteller) und Brian DePalma (Regie) der TV-Kultfigur eine Renaissance auf der Leinwand. Fünf weitere Teile mit vier verschiedenen Regisseuren folgten. 3,57 Milliarden Dollar haben sie bislang eingespielt.

    Platz 15: Ich – Einfach unverbesserlich

    „Ich – Einfach unverbesserlich“ (US-Originaltitel: „Despicable Me“) ist eine CGI-Animationsfilmreihe von den Universal Studios. Mehr als Superschurke Gru, der eigentliche Protagonist der Reihe, sind vielen Kinobesuchern vermutlich die kleinen gelben Wesen im Gedächtnis geblieben, die ihn umgeben: die Minions. Diese lösten einen wahren Merchandising-Hype aus und so kam es, dass sie 2015 auch einen eigenen Spinoff-Film bekamen.

    Nach drei Teilen, die insgesamt 3,71 Milliarden US-Dollar einspielten, gilt die Ursprungsreihe inzwischen als abgeschlossen. Auf die Minions müssen Kinofans aber auch künftig nicht verzichten: 2020 wird die Spinoff-Reihe rund um Grus gelbe Helferlein mit „Minions: The Rise of Gru“ in die zweite Runde gehen.

    Platz 14: Fluch der Karibik

    Mit Piraten, Schätzen und Abenteuern, welche die Akteure bis an das Ende der Welt bringen, beinhaltet „Fluch der Karibik“ optimale Bedingungen für eine erfolgreiche Filmreihe. Zusätzlich verfügt die Reihe mit Orlando Bloom als Will Turner, Keira Knightley als Eliza Swann und besonders Johnny Depp als Captain Jack Sparrow über eine absolute Star-Besetzung. Allerdings spielte nur Johnny Depp in allen Filmen der Reihe mit.

    Die Piratenfilmreihe von Walt Disney Pictures umfasst mittlerweile fünf Filme: „Fluch der Karibik“ (2003), „Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2“ (2006), „Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt“ (2007), „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ (2011) und „Pirates of the Caribbean – Salazars Rache“ (2017). Diese haben zusammen 4,52 Milliarden Euro in die Kassen gespült.

    Platz 13: Transformers

    Autos, die eigentlich Roboter sind, aus dem All kommen, sich gegenseitig bekämpfen und dabei unerkannt unter uns leben? Hört sich erst einmal verrückt an, ist aber die grundlegende Story der erfolgreichen Filmreihe „Transformers“, deren erster Teil im Jahr 2007 über die Kinoleinwände flimmerte.

    Die mittlerweile fünf Filme der Hauptreihe und auch der Spin-Off-Film „Bumblebee“ überzeugten die Kinobesucher mit einer actiongeladenen Handlung, bei der nicht nur einmal das Schicksal der Erde in den Händen der Autobots – der guten Transformers – und ihrer menschlichen Verbündeten liegt. So konnte die Filmreihe insgesamt 4,58 Milliarden US-Dollar einspielen.

    Platz 12: Batman

    Ein Held mit einem eigenen Butler, einer riesigen Villa, eigenem Fahrzeug und einem Superheldenanzug, welcher ihn wie eine Fledermaus aussehen lässt – all das vereint Batman in sich. Der düstere Held ist der Beschützer der Stadt Gotham City, auch wenn er nicht immer als dieser wahrgenommen oder gewollt ist. Mit seiner unbekannten Identität und einem großen Vermögen nimmt er es mit allen Gegnern auf.

    Zu diesen zählt auch der Joker, dessen Verkörperung in dem 2008 erschienenen Film „The Dark Knight“ Heath Ledger zu einer Hollywood-Legende werden ließ. Insgesamt haben die Batman-Filme 4,9 Milliarden US-Dollar eingespielt. Gerade die zwischen 2005 und 2012 erschienene Batman-Trilogie von Christopher Nolan hat hohe Einspielsummen eingebracht.

    Platz 11: Jurassic Park

    Von den insgesamt drei Oscars, die „Jurassic Park“ bei den Academy Awards 1994 einheimste, stand einer besonders außer Frage: der für die besten visuellen Effekten. Täuschend echte Dinosaurier gigantischen Ausmaßes, komplett am Computer entstanden und dennoch organisch in abgefilmte Szenerien integriert – so etwas hatte man zuvor auf der Leinwand noch nie gesehen.

    Als mit „Vergessene Welt: Jurassic Park“ 1997 der zweite Teil in die Kinos kam, war die Faszination um die urzeitlichen Protagonisten noch immer ungebrochen. Danach übergaben Steven Spielberg (Regie) und Michael Crichton (Autor) die Dinosaurier-Reihe an andere Filmemacher. Zumindest in kommerzieller Hinsicht hat ihr das nicht geschadet: Auch „Jurassic Park III“ und die beiden bislang erschienen Teile von „Jurassic World“ wurden zu Kassenschlagern. Insgesamt hat die „Jurassic Park“-Reihe bis 2019 4,95 Milliarden US-Dollar eingespielt.

    Platz 10: James Bond

    Die „James Bond“-Reihe ist die am längsten laufende kontinuierliche Filmreihe aller Zeiten. Bereits seit 1962 kämpft der britische Geheimagent auf der Leinwand gegen allerhand Schurken und Bösewichte. Damals verkörperte ihn Filmlegende Sean Connery im ersten Teil der Reihe mit dem Titel „James Bond 007 jagt Dr. No“.

    57 Jahre, 24 Filme und fünf Bond-Darsteller (George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig) später hat das Franchise laut Boxofficemojo.com 5,02 Milliarden US-Dollar eingespielt. Allerdings: Das Portal listet für die weltweiten Einspielergebnisse nur zehn der insgesamt 24 Bond-Filme auf. Tatsächlich wäre die Filmreihe also vermutlich noch weiter oben im Ranking anzusiedeln.

    Platz 9: Erweitertes DC-Universum

    Das „DC Extended Universe“ bringt verschiedene Charaktere aus DC-Comicbüchern in einer fiktiven Welt zusammen. Was 2013 mit der Superman-Verfilmung „Man of Steel“ begann, ist inzwischen eine siebenteilige Erfolgsgeschichte, die mit „Aquaman“ im Dezember 2018 ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Über eine Milliarde US-Dollar setzte allein der Film mit Jason Momoa und Amber Heard in den Hauptrollen um.

    5,28 Milliarden US-Dollar haben die Leinwandgeschichten aus dem erweiterten DC-Universum bis Oktober 2019 insgesamt eingespielt. Für 2020 sind mit „Birds of Prey“ und „Wonder Woman 1984“ bereits zwei weitere Filme angekündigt.

    Platz 8: Peter Jacksons Mittelerde-Hexalogie („Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“)

    Die Verfilmung von J.R.R Tolkiens Fantasy-Klassiker „Der Herr der Ringe“ landet mit einem Einspielergebnis von 5,85 Milliarden Dollar auf dem achten Platz des Rankings. Regisseur Peter Jackson setzte Tolkiens Werk zwischen den Jahren 2001 und 2003 in drei separaten Filmen um, die insgesamt für 30 Oscars nominiert waren und davon 17 gewinnen konnten.

    Zum Franchise zählen darüber hinaus noch die drei Prequel-Filme „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ (2012), „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ (2013) und „Der Hobbit „Die Schlacht der fünf Heere“ (2014). Mit 2,93 Milliarden US-Dollar verbuchen sie die größten Einnahmesummen des Franchises.

    Platz 7: The Fast and the Furious

    „The Fast and the Furious“ umfasst mittlerweile acht Filme, die insgesamt 5,89 Milliarden US-Dollar einspielten. Der erste flimmerte im Jahr 2001 über die Kinoleinwände – damals noch mit Vin Diesel und Paul Walker in den Hauptrollen. Seit „Fast & Furious 6“ ist mit Dwayne „The Rock“ Johnson ein weiterer Schauspiel-Superstar Teil der Filmreihe.

    Immer ging es dabei um schnelle Autos, Rennen und Verbrechen. Neben all der Action wurde es oft aber auch emotional – besonders in „Fast & Furious 7“: Der Abschied des während des Drehs bei einem Autounfall gestorbenen Paul Walker trieb vielen Kinobesuchern die Tränen in die Augen. Ein neunter Teil der Serie soll bereits 2020 in die Kinos kommen.

    Platz 6: X-Men

    Die Filmreihe „X-Men“ basiert auf den gleichnamigen Comics aus dem Marvel-Verlag. In den insgesamt 13 Filmen der Reihe müssen die Helden mit ihren besonderen Fähigkeiten gegen ihre Gegner bestehen, welche ebenfalls Mutanten, aber auch Menschen sein können.

    Ein Aushängeschild der Reihe ist Hugh Jackman als Wolverine, der sogar seine eigene Filmreihe erhielt. Auch weitere Filmstars wie Halle Berry, Jennifer Lawrence, Patrick Stewart und Ian McKellen waren an der Filmreihe beteiligt. Insgesamt spülte „X-Men“ 6,03 Milliarden US-Dollar in die Kassen.

    Platz 5: Spider-Man

    Sich wie Spider-Man durch die Lüfte schwingen und zu einem Star der Massen in New York City werden – wer träumte in seiner Kindheit nicht davon. Der in frühen deutschen Comic-Fassungen noch einfach „die Spinne“ getaufte Superheld ist seit mehr als 50 Jahren eine der beliebtesten Figuren im Kosmos des US-Comicverlags Marvel.

    Auf der Leinwand zu sehen war der unscheinbare Brillenträger, der nach einem Spinnenbiss Superkräfte entwickelt, erstmals im Jahr 1977 in „Spider-Man – Der Spinnenmensch“. Allerdings handelte es sich hierbei um eine TV-Episode, die lediglich in Deutschland als Kinofilm vermarktet wurde.

    Bis zur ersten richtigen Leinwandadaption sollte es noch 25 Jahre dauern: Ab 2002 schlüpfte Toby Maguire in der „Spider-Man“-Trilogie des Regisseurs Sam Raimi in die Rolle des Peter Parker. Ab 2012, in Mark Webbs Neuauflage, verkörperte ihn der Schauspieler Andrew Garfield. Das Einspielergebnis des Franchises liegt bei 6,35 Milliarden US-Dollar.

    Platz 4: Disneys Live-Action-Neuauflagen

    Alte, allseits beliebte Stoffe in neuem Gewand – so einfach ist die Erfolgsformel von Walt Disneys Live-Action-Neuauflagen. Das unternehmerische Risiko hält sich der Konzern damit weitgehend gering. Was als Zeichentrickfilm ein Welterfolg war, wird als Realverfilmung schließlich zumindest Kindheitsnostalgiker in die Kinos locken. Auf 9,05 Milliarden US-Dollar Umsatz brachte es dieses Konzept bislang.

    Zum Franchise gehört beispielsweise die in diesem Jahr erschienene Neuverfilmung des Animationsfilms „Der König der Löwen“, die auf modernste Filmtechnik setzt, oder „Aladdin“, ein Remake des gleichnamigen Zeichentrick-Klassikers von 1992. Für die kommenden Jahre sind unter anderem Neuauflagen von „Mulan“, „Die kleine Meerjungfrau“ und „Peter Pan“ angekündigt.

    Platz 3: J.K. Rowlings Zauberwelt („Harry Potter“ und „Phantastische Tierwesen“)

    2001 kam mit „Harry Potter und der Stein der Weisen“ die erste Filmumsetzung aus Joanne K. Rowlings Zauberei-Universum in die Kinos und zog seitdem jedes Jahr um die Weihnachtszeit die Fans in die Kinosäle. Zehn Jahre später nahm die Geschichte um den jungen Zauberer mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ ihr Ende und hatte in diesem Zeitraum eine ganze Generation begleitet.

    Zum Franchise zählt neben den Harry-Potter-Verfilmungen auch die Reihe „Phantastische Tierwesen“, die zu diesem Zeitpunkt zwei Filme umfasst. Das gleichnamige Buch schrieb Joanne K. Rowling 2001 als Begleitwerk zu ihren erfolgreichen „Harry Potter“-Romanen. Insgesamt kommt J.K Rowlings Zauberwelt auf ein Einspielergebnis von 9,19 Milliarden US-Dollar und reiht sich damit auf dem dritten Platz im Ranking ein.

    Platz 2: Star Wars

    Gut gegen böse oder hell gegen dunkel: Bei „Star Wars“ dreht sich alles um die richtige Seite der Macht. Der Kampf zwischen Jedi und Sith mit jeweils wechselnden Verbündeten steht im Mittelpunkt.

    Mit seiner Sternensaga schuf Regisseur George Lucas eine Kult-Filmreihe, welche nicht nur Kinos, sondern auch Kinderzimmer in jedweder Form erobert hat. 2012 verkaufte er seine Firma Lucasfilm Ltd. und damit die Rechte an „Star Wars“ an die Walt Disney Company, welche für alle anschließenden Filme des Franchises verantwortlich ist.

    Inzwischen – den am 18. Dezember 2019 erscheinenden Film „Der Aufstieg Skywalkers“ mitgezählt – umfasst die „Star Wars“-Hauptreihe neun Filme. Hinzu kommen mit „Rogue One“ und „Solo“ zwei Ableger, die Einzelfiguren und Ereignisse aus der Hauptsaga näher beleuchten. 9,23 Milliarden US-Dollar haben sie bislang zusammengenommen eingespielt – Platz zwei im Ranking der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten.

    Platz 1: Marvel-Universum

    Ob Captain America, Spider-Man oder Hulk: Marvel-Figuren auf der Leinwand zu sehen, war am 2. Mai 2008 längst nicht mehr ungewöhnlich. Ein entscheidendes Detail aber war diesmal anders: Den Film „Iron Man“ produzierte nicht etwa Columbia, Universal oder 20th Century Fox, sondern der Comic-Verlag selbst – mit Hilfe der eigens geschaffenen Konzerntochter Marvel Studios.

    Mit dem Erscheinungstag des ersten Films des sogenannten „Marvel Cinematic Universe“ begann für Marvel ein Jahrzehnt der Umsatzrekorde – und für Fans von Comic-Verfilmungen ein goldenes Zeitalter. Insgesamt 25 Filme spielten in den vergangenen elf Jahren im Marvel-Universum. Besonders erfolgreich: die Ensemblefilme rund um die „Avengers“, deren dritter und letzter Teil „Avengers: Endgame“ allein 2,79 Milliarden Dollar umsetzte.

    Insgesamt spielte das Marvel-Franchise bislang stolze 22,59 Milliarden US-Dollar ein und rangiert damit unangefochten und weit voraus auf dem ersten Platz im Ranking der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten.

    Tabelle: Die weltweit erfolgreichsten Filmreihen und Filmfranchises aller Zeiten zusammengefasst

    PlatzFilmreihe/FilmfranchiseEinspielergebnis in US-Dollar
    1.Marvel-Universum22,59 Mrd.
    2.Star Wars9,23 Mrd.
    3.J.K. Rowlings Zauberwelt9,19 Mrd.
    4.Disney Live Action Neuauflagen9,05 Mrd.
    5.Spider-Man6,35 Mrd.
    6.X-Men6,03 Mrd.
    7.The Fast and the Furious5,89 Mrd.
    8.Der Herr der Ringe5,85 Mrd.
    9.Erweitertes DC-Universum5,28 Mrd.
    10.James Bond5,02 Mrd.
    11.Jurassic Park4,95 Mrd.
    12.Batman4,9 Mrd.
    13.Transformers4,58 Mrd.
    14.Fluch der Karibik4,52 Mrd.
    15.Ich – Einfach unverbesserlich3,71 Mrd.
    16.Mission: Impossible3,57 Mrd.
    17.Shrek3,51 Mrd.
    18.Twilight3,34 Mrd.
    19.Toy Story3,04 Mrd.
    20.Die Tribute von Panem2,97 Mrd.

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