Podcast Handelsblatt Today Aktienrente: Ausweg aus der Rentenfalle oder Zwangsabgabe mit hohen Risiken und Kosten?

Die FDP hat sich für eine Aktienrente ausgesprochen. Welche Vorteile, aber auch Risiken das für unser Rentensystem hätte, erklärt Politikredakteur Frank Specht.
18.02.2021 - 17:30 Uhr 1 Kommentar

Düsseldorf Die FDP will die gesetzliche Rente reformieren und hat sich für eine Aktienrente ausgesprochen. Als Vorbild für das Investment in die Kapitalmärkte dient das Rentensystem in Schweden. Was muss passieren, um diese Idee für Deutschland umzusetzen? Was wären die Vorteile, und wo liegen die Risiken? Handelsblatt-Politikredakteur Frank Specht erklärt, was eine Aktienrente für das deutsche Rentensystem bedeuten würde.

Außerdem: Reddit-Trader haben Hedgefonds mit dem Kauf der Gamestop-Aktie wochenlang beschäftigt. Im Januar ist die Aktie durch die Zukäufe von Kleinanlegern zeitweise um mehr als 2300 Prozent gestiegen. Eine Auswertung der aktuellen Daten im Bundesanzeiger zeigt, dass Shortseller ihre Wetten seit der Reddit-Revolution angepasst haben, mehr noch: Hedgefonds haben sogar jede dritte Wette reduziert. Finanzredakteur Andreas Neuhaus erklärt, welchen Einfluss das auf den gesamten Aktienmarkt haben könnte.

Und: Der Online-Broker Robinhood hatte den Kauf der Gamestop-Aktie zeitweise gesperrt, den Verkauf aber weiter zugelassen. Dazu findet im US-Senat heute die Anhörung über eine mögliche Marktmanipulation statt. Was die Broker erwarten könnte und welche weiteren Nachrichten die Wall Street heute beschäftigen, erklärt Börsenexperte Markus Koch.

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1 Kommentar zu "Podcast Handelsblatt Today: Aktienrente: Ausweg aus der Rentenfalle oder Zwangsabgabe mit hohen Risiken und Kosten?"

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  • Mal wieder typisch FDP. Ist es doch dieser Klein-Partei während ihrer langen Regierungszeit als Klein-Koalitions-Partner gelungen, ihrer bisherigen Wählerschaft hartnäckig sukzessive finanzielle Vorteile zuzuschanzen und so vor dem ach so freien kapitalistischen Markt zu schützen. Auf der anderen Seite plärren sie Tag für Tag für mehr Wettbewerb und Mindestlohn ist Tod-Sünde. Perfkete Ablenkungs-Manöver. Durch Gebührenordnungen für ihre Wählerschaft werden Markt-Mechanismen stark ausser Kraft gesetzt. Gebührenordnungen für Ärzte, Anwälte, Notare, Architekten, Gutachter etc.. Auch Apothekern wurden Gewinne garantiert und auch wurde der Einzel-Apotheker vor dem Aufbau von Apotheker-Filial-Ketten geschützt. Nun will die FDP auch noch Teilen der Finanz-Industrie sichere Einkünfte verschaffen. Es wird vermutlich ein Wasserkopf (Bürokratie) aufgebaut werden, den die Arbeitnehmer zwangsweise zu bezahlen haben. Die Verwaltung wird vermutlich teurer werden als die Verwaltung der Deutschen Rentenversicherung, die Einzelgehälter viel viel höher, im Millionen-Bereich. Das ist vermutlich das versteckte Ziel. Will man künftigen Alten eine sichere Rente ermöglichen, sollte man in Wohn-Immobilien investieren, seitens der Deutschen Rentenversicherung. Wohnen müssen die Alten allemal und das Wohnen sollte preiswert sein. Die Rentenversicherung investiere mit EZB-Geld, Zinsen Null, Laufzeit 50 Jahre - bei Bedarf Laufzeit-Verlängerung, in neue Wohnimmobilien. Städte weisen dazu besonders preisgünstiges Bauland aus für Geschossbauweise, barrierefrei, und fertig ist das Erfolgssystem. Die Alten bezahlen ab 65 bis zum Tode nie mehr Kaltmiete, so kommt für die Alten eine garantierte Rendite, ohne die launischen Finanzmärkte zustande. Die FDP will anscheinend einen neuen Verwaltungs-Adel schaffen, der am Einkommen der arbeitenden Bevölkerung sich gütlich tun darf, gesetzlich garantiert, wie die Gebühren-Ordnungen, an denen die FDP fleißig mitgewirkt hat.

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