Podcast Handelsblatt Today Dax mehrheitlich in ausländischer Hand: Was bedeutet das für Deutschland?

Aktionäre weltweit bauen ihre Dax-Anteile seit Jahren aus, Deutsche aber investieren immer weniger in die erste Börsenliga. Aktienanalyst Ulf Sommer über Chancen und Risiken.
02.10.2020 - 17:15 Uhr Kommentieren

Düsseldorf Deutsche Anleger halten nur knapp 30 Prozent an den Unternehmen im deutschen Leitindex. Die Mehrheit der Aktien wird von Investoren weltweit gehalten. Für Unternehmen ist diese internationale Beliebtheit ein großer Vorteil.

Doch woher kommt die Schwärmerei der Aktionäre für deutsche Top-Unternehmen? Und warum investieren Deutsche im Verhältnis viel weniger? Darüber haben wir mit unserem Aktienanalysten Ulf Sommer gesprochen.

Außerdem: Im Jahr 2019 wurden in China mehr als fünf Millionen Pkw produziert – und damit mehr als in den heimischen Fabriken. Wirtschaftlich gesehen ist die Verlagerung von Produktionsstätten ein echtes Kostenersparnis für deutsche Autobauer.

Nur, was passiert, wenn in Deutschland zusätzlich immer mehr Werke schließen? Wie wirkt sich das langfristig auf den Arbeitsmarkt hierzulande aus? Das Thema ist kontrovers – und es polarisiert. Wir haben mit dem Präsidenten des Handelsblatt Research Institutes, Bert Rürup, darüber gesprochen.

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