Fondsbilanz: Turbulente Börsen? Wie Fondsmanager trotzdem Gewinne machen
Auch China sei ein Hoffnungsträger, urteilt Fidelity-Marktexperte Solomakhin. Trotz vieler Probleme des Landes habe man dort in den vergangenen zwei Jahren gekauft.
Foto: dpaFrankfurt. Im vergangenen Börsenjahr haben viele Anleger schwere Verluste erlitten. Auch Profis konnten sich dem Abwärtstrend, ausgelöst durch den Ukrainekrieg und die damit verbundenen rasant steigenden Energiepreise, hohe Inflation sowie stark steigende Zinsen, nicht entziehen. Das zeigt die Fondsbilanz, die Scope Fund Analysis exklusiv für das Handelsblatt erstellt hat.
Besonders schlecht liefen auf Technologieaktien ausgerichtete Fonds – sie führen die Negativliste mit durchschnittlichen Einbußen von 35,8 Prozent an. Auch Fonds mit Fokus auf Europa und Nordamerika verloren prozentual zweistellig. Anleiheprodukte gaben im Zuge der geldpolitischen Straffung wichtiger Notenbanken ebenfalls massiv nach.
Doch es gab ebenfalls Erfolge zu verzeichnen. Einige wenige Manager erwirtschafteten bei gleichzeitig fallenden Aktienmärkten und Anleihekursen bemerkenswerte Erträge. Zwei dieser Fondsmanager – von Jupiter Asset Management und Fidelity International – stellt das Handelsblatt mit ihren aktuellen Strategien vor.
Um sich für das anstehende Jahr 2023 zu wappnen, kann es nämlich für Anleger durchaus hilfreich sein, auf das vergangene schwierige Jahr 2022 zurückzublicken. Was war strategisch erfolgreich?