Geldanlage: Mit Tagesgeld gegen die Inflation? – Worauf Sie achten sollten
Deutschlands größte Direktbank hat ihre Zinsen auf Tagesgeld für Neukunden zuletzt auf drei Prozent erhöht.
Foto: dpaMünchen. Die Direktbank ING hat Tagesgeld seinerzeit in Deutschland etabliert und gibt auch die Richtung vor bei der Höhe des Zinses für täglich verfügbare Sparkonten vor. Aktuell bietet sie drei Prozent.
Doch auch mit diesem Spitzenzins lässt sich die Inflation nicht ausgleichen. Zuletzt lag die Teuerungsrate in Deutschland noch über sieben Prozent – real betrachtet verlieren Tagesgeldsparer also Geld. Ganz konkret: Aus 1000 Euro werden binnen Jahresfrist bei einem Zins von drei Prozent zwar 1030 Euro, sie haben aber nur noch eine Kaufkraft von 960 Euro.
Viele Sparer erachten das Tagesgeld dennoch als zentrale Anlageart – aus gutem Grund. Das Handelsblatt gibt Tipps, wie Sparer, die auf Tagesgeld setzen, diesen Verlust begrenzen können.
Die historische Bilanz zumindest liefert keine guten Zahlen. Max Herbst, Gründer und Chef der FMH Finanzberatung gilt bundesweit als Experte auf dem Gebiet. „Tagesgeldzinsen, zumindest, wenn man sich mit durchschnittlichen Angeboten zufriedengibt, liegen nur selten über der Inflation“, sagt er. Dazu haben er und sein Team Angebote der Vergangenheit ausgewertet.