Geldanlage: Schwellenländer-Aktien holen auf – Lohnt jetzt der Einstieg?
Frankfurt. In den vergangenen Jahren haben Aktien aus Schwellenländern enttäuscht – sie blieben deutlich hinter den Papieren der entwickelten Märkte zurück. Von 2020 bis 2024 verlor der Aktienindex MSCI Emerging Markets unter dem Strich dreieinhalb Prozent, während der MSCI World 57 Prozent zulegte.
Doch ausgerechnet in diesem Jahr holen Emerging Markets kräftig auf. Die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und die Gefahr eines abnehmenden Welthandels haben den Börsen der Schwellenländer bislang nicht nachhaltig geschadet.
Im Gegenteil: Seit Januar ist der MSCI Emerging Markets um knapp 16 Prozent gestiegen. Damit übertraf er nicht nur den MSCI World und den US-Leitindex S&P 500, sondern auch viele europäische Börsen.
Die Schwankungen an den Börsen könnten angesichts der allgemeinen Unsicherheit mit Blick auf die US-Zölle zwar kurzfristig zunehmen. Anlagestrategen bei Banken und Fondshäusern sehen aber zumindest mittelfristig weiteres Potenzial. Was für Schwellenländer spricht und wie Anleger investieren können.