Apple, Microsoft, Google, Amazon: Wie viel Substanz steckt hinter dem Aufstieg der Tech-Aktien?
Die Covidpandemie hat gezeigt, dass gerade die ganz großen Tech-Konzerne sich auch bei Konjunktureinbrüchen relativ gut halten.
Foto: Reuters, Imago, AP, APFrankfurt. Tech-Werte gewinnen wieder an Attraktivität. Die US-Notenbank (Fed) macht es möglich: Weil die Märkte keine weiteren Zinserhöhungen erwarten und sogar auf Zinssenkungen noch in diesem Jahr wetten, rückt der gesamte Sektor in den Vordergrund, nachdem der Zinsanstieg zuvor diese hochbewerteten Titel besonders belastet hatte.
Dabei hat die Covidpandemie gezeigt, dass gerade die ganz großen Tech-Konzerne sich auch bei Konjunktureinbrüchen relativ gut halten. Die US-Bank JP Morgan hat Big Tech neulich sogar zusammen mit Gold als möglichen „sicheren Hafen“ ausgemacht – eine Kombination, von der man bisher nur selten gehört oder gelesen hat. Und die DZ Bank gibt die Losung aus: „Tech is back“.
Vorab: Apple und Microsoft zählen offiziell als Tech-Werte, Alphabet dagegen als Kommunikationsunternehmen und Amazon als Einzelhändler. Zu Recht werden trotzdem alle vier in der Praxis als Tech-Unternehmen eingestuft, aber die Abgrenzung kann zum Beispiel eine Rolle dabei spielen, in welchen Subindizes des breiten US-Aktienindexes S&P 500 die Aktien eingeordnet werden.