Künstliche Intelligenz: Hier ist das Ergebnis unseres Anlageexperiments mit ChatGPT
Kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, eine sinnvolle und lukrative Anlagestrategie zu finden?
Foto: Getty Images, Reuters, Imago [M]Frankfurt. „Ich habe 500 Euro und möchte möglichst schnell reich werden. Wie muss ich das Geld anlegen?“ – so fing meine Unterhaltung mit ChatGPT an.
Gut drei Wochen später hat die Künstliche Intelligenz für mich rund sechs Prozent Rendite erzielt. Nicht schlecht für einen Anlageberater, der eigentlich gar keiner sein möchte. Doch die Sache hat gleich mehrere Haken.
Seit die US-Firma OpenAI im November 2022 Chat-GPT vorgestellt hat, scheint es, als könnte die Künstliche Intelligenz (KI) in beinahe allen Lebenslagen helfen. Warum sollte das System nicht auch lukrative Anlagestrategien finden können? Mein Experiment beginnt.
So nutzen Anleger ChatGPT sinnvoll
Zuerst besorge ich mir einen Zugang zur OpenAI-Plattform ChatGPT Plus, damit ich die neueste Version von GPT nutzen kann. Ich wähle „neuer Chat“, „GPT-4“ und aktiviere die Internetsuche mit Bing.
In meinem ersten Prompt – so nennt man den Befehl, den man an die KI formuliert – frage ich frei heraus: „Ich habe 500 Euro und möchte möglichst schnell reich werden. Wie muss ich das Geld anlegen?“