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Alexandra Annecke im Interview„Die Aktienkursentwicklung ist frustrierend“ – Fondsmanagerin sieht Deutsche Bank abgehängt

Alexandra Annecke von Union Investment lehnt Aktienrückkäufe normalerweise ab. Bei Deutschlands größtem Geldhaus macht sie eine Ausnahme – wegen dessen niedriger Bewertung.Yasmin Osman 16.05.2023 - 15:46 Uhr Artikel anhören

Die Fondsmanagerin von Union Investment kritisiert die Kostendisziplin von Deutschlands größtem Geldhaus.

Foto: AP / Union Investment

Frankfurt. Die Fondsgesellschaft Union Investment übt vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank Kritik an den vergleichsweise schwachen Leistungen der Bank für Aktionäre. Zwar hat sich bei der Bank – gemessen an ihrem Zustand 2019 – nach Ansicht von Fondsmanagerin Alexandra Annecke einiges verbessert. „Aber die Aktienkursentwicklung ist einfach nur frustrierend“, sagte sie im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Andere Institute in Europa hätten Deutschlands größtes Geldhaus abgehängt. „Der Branchenindex Stoxx 600 Banks hat in den letzten zwölf Monaten um 22,5 Prozent zugelegt, die Aktie der Deutschen Bank nur um 8,2 Prozent.“

Auch die Ausschüttungsquote der Deutschen Bank sei vergleichsweise niedrig. Mit Aktienrückkäufen könnte die größte deutsche Geschäftsbank einen höheren Gewinn je Anteilsschein erwirtschaften als mit weiteren Investitionen in den eigenen Geschäftsbetrieb, argumentierte Annecke. Sie stört sich vor allem an der großen Bedeutung der Investmentbank und fordert eine höhere Kostendisziplin von dem Institut.

Lesen Sie hier das gesamte Interview:

Frau Annecke, die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr wie versprochen ihr Renditeziel von acht Prozent nach Steuern erreicht. Sind Sie als Aktionärin zufrieden?
Gemessen am Zustand der Bank 2019, als die neue Strategie verkündet wurde, kann man wirklich zufrieden sein. Die Bank hat sich in vielerlei Hinsicht verbessert. Aber die Aktienkursentwicklung ist einfach nur frustrierend. Andere europäische Banken haben die Deutsche Bank regelrecht abgehängt. Der Branchenindex Stoxx 600 Banks hat in den letzten zwölf Monaten um 22,5 Prozent zugelegt, die Aktie der Deutschen Bank nur um 8,2 Prozent.

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