Bank: Credit Suisse fordert von Greensill-Versicherungen mehr Geld
Die Credit Suisse hatte im März 2021 Lieferketten-Finanzierungsfonds, die in von Greensill gekaufte und verbriefte Forderungen investierten, eingefroren.
Foto: ReutersZürich. Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat im Zusammenhang mit der Abwicklung von gemeinsam mit der insolventen Finanzgruppe Greensill geführten Fonds weitere Versicherungsansprüche geltend gemacht. Bis Ende Juli wurden insgesamt 18 Forderungen im Gesamtvolumen von 2,2 Milliarden Dollar gestellt, wie das Institut am Dienstag erklärte.
Der Bank zufolge entspricht dies allen Versicherungsansprüchen im Zusammenhang mit dem Programm. Die Credit Suisse hatte im März 2021 vier Lieferketten-Finanzierungsfonds, die in von Greensill gekaufte und verbriefte Forderungen investierten, mit einem Gesamtvolumen von zehn Milliarden Dollar eingefroren. Seither versucht die Bank, so viel von dem Geld wie möglich für die Anleger einzuziehen. Ende Juli belief sich diese Summe auf 7,3 Milliarden Dollar.