Banken: HSBC-Chef will im kommenden Jahr Kosten weiter reduzieren
Der Chef der britischen Großbank spricht in Hong Kong.
Foto: ReutersFrankfurt. Die Großbank HSBC versucht den Forderungen ihres chinesischen Mehrheitsaktionärs Ping An nachzukommen und ihre Gewinne zu erhöhen. Das Institut habe Kosten von 1,7 Milliarden Dollar identifiziert, die im kommenden Jahr eingespart werden könnten, sagte Bankchef Noel Quinn am Donnerstag auf einer Konferenz der „Financial Times“.
Quinn will trotz Inflation am Ziel festhalten, wonach die Kosten der Bank 2023 nicht mehr als zwei Prozent ansteigen. Im Rahmen des Umbaus hin zu mehr Profitabilität einigte sich HSBC Anfang dieser Woche auf einen Verkauf ihres kanadischen Geschäfts an die Royal Bank of Canada. Der Druck auf die HSBC aus China sei nicht politisch motiviert und für die Bank sei Hong Kong wie ein zweites Zuhause, sagte Quinn.